Burg MARTINSBERG, heute meist  Martinsbühel genannt bei Zirl. Fährt man von Innsbruck ins Oberinntal, so rückt, bevor man nach Zirl kommt, am nördlichen Innufer ein niedriger von schütterem Wald umgebener Hügel ins Blickfeld. Es ist der geschichtsträchtige Martinsbühel, auf dem noch die eindrucksvollen Reste der einstigen Burg St.Martinsberg stehen. Unter den Häusern auf dem Hügel fällt vor allem ein mächtiges Gebäude mit hohem Krüppelwalmdach auf. Martinsbühel ist heute eine Niederlassung der Benediktiner der Erzabtei St. Peter  (?)
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Die Mauern sind aus regelmäßig gelagerten, teils gewaltigen Steinen gefügt. Die Burg ist noch weitgehend unversehrt erhalten. Der Pallas ist das Hauptwohngebäude der Burganlage Einen besonderen Reiz hatten Jagdaufenthalte auf Martinsberg durch die Sichtverbindung zu der etwa 500 m fast senkrecht aufragenden Martinswand mit der Möglichkeit von Schaujagden vor weiblichem Publikum. Das heutige Tor, ein doppelt gekehltes Spitzbogentor im Erdgeschoss ist über ein paar Stufen zu erreichen. Es ist an der Westseite, und vermutlich unter Erzherzog Sigismund (dem Münzreichen) errichtet worden der die Burg komfortabel um- und ausbauen ließ. Die Burg mit dem danebenstehenden St. Martinskirchkein. Die mehrmals im Laufe der Jahrhunderte umgebaute Kirche, die einst auch als Burgkapelle diente, ist heute ein schlichter Saalbau mit hohem Satteldach und einem Dachreiter mit barockem Zwiebelhelm. Dies war das einstige Burgtor an der Ringmauer im Nordwesten der Burganlage. Von der mittelalterlichen Wehrburg ist nichts mehr zu sehen. Vielleicht stammt die Ringmauer in der dieses Tor ist, noch aus dieser fernen Zeit. Dieses Foto zeigt noch den Charakter des feudalen Wohnturmes in dem Herzöge und Kaiser wohnten. Vor allem die Jagdleidenschaft Kaiser Maximilian ist allgemein bekannt. Der noch weitgehend unversehrt erhalten gebliebene Pallas. Blick auf den mit Laubholzbäumen bewachsenen Burghügel, vom Kalvarienbergkirchlein bei Zirl aus gesehen. Die einst weitläufige Burganlage mit Stallungen und diversen Nebengebäuden, die heute zum Großteil durch moderne Gebäude ersetzt sind, bieten nicht mehr das Bild einer feudalen Burg. Nur der Garten lädt noch zum träumen an vergangene Zeiten. Auch die Langhausmauern des neben dem Turm stehenden Martinskirchleins sind  noch romanisch, während der polygonal abschließende Chor ein spätgotischer Zubau ist Auf einem mit Laubwald bewachsenen Felshügel  stehen noch die eindrucksvollen Reste der einstigen Burg St.Martinsberg . Unter den Häusern auf dem Hügel fällt vor allem ein mächtiges Gebäude mit hohem Krüppelwalmdach auf.
Am linken Ufer des Inn, unter der Martinswand, an die sich die Legende der wunderbaren Errettung Kaiser Maximilians aus Bergnot knüpft, steht auf einer Felskuppe ein mächtiger Wohnturm mit hohem Krüppelwalmdach. Das aus regelmäßig gelagerten Steinen gefügte Mauerwerk geht noch ins Mittelalter zurück. Später wurde er als landesfürstliches Jagdschloss verwendet. Viele in der Gegend gemachten Funde aus der Römerzeit und die Namensähnlichkeit der römischen Militärstation Teriolis mit Zirl sprechen dafür, dass hier die Römerstraße den Inn querte. Auch die Langhausmauern des neben dem Turm stehenden Martinskirchleins sind noch romanisch, während der polygonal abschließende Chor ein spätgotischer Zubau ist.
Die grauen noch aus der germanischen Bauepoche stammenden Mauern sind aus regelmäßig gelagerten, teils gewaltigen Steinen gefügt. Es ist der noch weitgehen unversehrt erhalten gebliebene Pallas, das Hauptwohngebäude der Burganlage. Der Pallas, das Hauptwohngebäude der Burganlage.  Der schlichte Wohnturm, den ein schwarzer Doppeladler auf gelbem Grund schmückt, wurde im 13. Jahrhundert erbaut.