Die stattliche Burg liegt auf einem schmalen und niedrigen Hügelrücken, der gegen Osten ansteigt, auf drei Seiten steil abfällt und dabei für Zwinger keinen Raum freiiläßt. Dem ursprünglichen Bestand gehören außer den Umfassungsmauern ein vierreckiger Turm im Westen, ein mäßig großer Palas im Südosten und der runde Bergfried an, der die von Natur aus nicht geschützte östliche Schmalseite deckt. Er zeigt schönes regelmäßiges Mauerwerk und hatte den alten steingefassten Rundbogeneingang im 1. Stock. Vom 3. Stockwerk an verjüngte sich nach außen die Mauer (Butterfaßturm), was man am verschiedenen Mauerwerk und an den Mauernähten in den Fensterleiibungen deutlich erkennen kann.  
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Die Burg wird 1176 zum erstenmal erwähnt und war im Besitz der Herren von Freundsberg, die Matzen nach ihrer Auswanderung 1468 verkauften. Heute ist Burg Matzen ein  Schlosshotel. Der gut geschützte Hügel von Matzen war schon in der Bronzezeit ein Siedlungsplatz. Das römische "Masciacum" wurde zur Befestigung der Römerstraße im Unterinntal erbaut. Im 12. Jahrhundert wurde dort Schloss Matzen im romanischen Stil erbaut. Besitzer und Aussehen der Burg veränderten sich im Laufe der Jahrhunderte.