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Die Burg, nach der sich seit 1205 die 1380 ausgestorbenen Herren von St. Martin nennen, war ursprünglich ein brixnerisches Lehen, das später an die Grafen Andechs, dann an die Grafen von Görz und Tirol, seit 1271 an die Görzer Linie allein überging und mit seinem übrigen Besitz 1500 tirolisch wurde.  Aus der ältesten Zeit stammt nur die rund um einen Hof geschlossene Hochburg, die aber nur einen Bergfried besaß, und ein tiefer liegender Mauerrest an der Nord- Westecke (der in den Urkunden erwähnte "niedere Turm"?). Der zweite Turm der Hochburg kam erst später hinzu. Im 16. Jh. wurde die Hochburg gründlich umgebaut, das obere Wohngeschoß erhöht und auf drei Seiten mit einer tiefer liegenden Vorburg versehen. Seit dem Ende des 19. Jh.s ein rasch fortschreitender Verfall. Seit 1968 werden vom Denkmalamt umfangreiche Sicherungsarbeiten an den Mauern ausgeführt.
Die Michelsburg, um 1091 erbaut, war nicht die älteste, wohl aber die bedeutendste des westlichen Pustertales. Die Burg ist heute im Privatbesitz. Auf einem Felsvorsprung im Süden von St. Lorenzen ragt die Michelsburg in den Himmel. Diese Burganlage wurde im Jahre 1091 erbaut - sie ist somit zwar nicht die älteste aber die bedeutendste des Tales. Im 15. Jahrhundert agierten auf dem Schloss die Richter von St. Michelsburg - die Burg war damals Sitz des Gerichtes von Michelsburg, dessen Verwaltungsbereich sich größtenteils mit dem Bereich der Pfarre deckte.