Erker und Wände der 4-geschossigen Fassade wurdem mit einem Stuckdekor aus Akanthus,  Bandlwerk   und Fruchtgehängen mit Muscheln, Putten, Büsten und Masken verziert. Es ist ein Gebäude  mit   hochbarockem Fassadendekor und Eck- sowie Fronterkern. Die prachtvolle Stuckfassade stammt  aus dem   Jahre 1730 und ist ein Werk von Anton Gigl - dieses Haus ist ein herausragendes Beispiel  bürgerlichen   Prunks in der Altstadt
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Nicht weit von der Ottoburg steht ein   Haus   an der Ecke der Herzog  Friedrich Strasse  das  eine ganz   erstaunliche Stuckfassade   besitzt..  Dieses Bürgerhaus direkt am     Stadtplatz gegenüber dem  Goldenen Dachl   ist nach einem   ehemaligen Besitzer namens    Helbling oder Hölbling benannt. Hier führte einst die Hauptstraße  vorbei.  Die  Spitzbögen bei den   Lauben, der Lichtschacht, das  Grabendach und die  Erkerform    weisen auf ein gotisches    Bürgerhaus hin.  Das im Kern spätgotische  Eckhaus   mit zwei     spitzbogigenLaubenfassaden wurde   um 1560  schräg gegenüber dem  Goldenen Dachl    erbaut. Es weist an   der schmalen Seite zwei an  der  Seitenfassade einen      viergeschossigen Erker auf.  Um  1732  schmückte der aus Wesobrunn   eingewanderte Anton Gigl vermutlich unter   Mithilfe des  einheimischen Meisters Andrä   Gratl die Fassade mit reichen   Rokokostukkaturen wie Putten, Büsten,  Masken, Akanthusblattwerk, gerollte Schnecken,   dünne Blattstengel, zarte Blumenranken, Blumensträuße und vieles mehr. Außerdem erhielt das Haus einen Rokoko   Volutengiebel aufgesetzt. Es birgt im 3. Stock   eine schöne  Stuckdecke. Das Helblinghaus   gilt als eines der schönsten Bürgerhäuser  des  deutschen  Sprachraumes. Johann Fischer   aus   Hall hat das spätmittelalterliche   Eckhaus  1725 erworben. 1730 ließ er   das Gebäude   mit Volutengiebel  bekrönen.  Die Parade der  faszinierenden barocken Fassaden  der   Bürgerhäuser auf der Herzog    Friedrich Straße,  meistens in der  15h und 16. Jahrhundert   erbaut   wurde, werden von  der  lachsfarbenen  Helblinghaus  übertroffen.  Die Rokokofassade des   Helblinghauses  stammt aus dem  18. Jh. Mit den überschwänglich    ornamentierten Fensterrahmungen   und dem geschweiften Giebel   huldigten die Bauherren hier dem  vollendeten Stil  des  Rokoko. Die   Anordnung der Fenster in den  vorschwellenden Erkern ist in der   Gegend, wie auch in   Süddeutschland, häufig  anzutreffen. Sie soll dazu beitragen, die seltenen Sonnenstrahlen in den engen Straßen der  Altstädte besser zu nützen.
Um 1732 wurden die Fassaden vom aus Wessobrunn in Bayern eingewanderten Anton Gnigl reich mit Rokokostuckaturen geschmückt. Vor der Ottoburg, dem Inn zugewandt, steht ein Denkmal "Vater und Sohn", zur Erinnerung an die Freiheitskriege von 1809, ein Werk von Christian Plattner Das Gebäude gehörte einst zum Komplex der Stadtburg der Grafen von Andechs Das Helblinghaus gilt als eines der schönsten Bürgerhäuser des deutschen Sprachraumes. Der Kern dieses Gebäudes wurde 1560 schräg gegenüber dem Goldenen Dachl erbaut.