Im 13. und 14. Jahrhundert diente Schloss Sigmundsried dem Adelsgeschlecht von Ried als ständiger Wohnsitz. Mehrmals wurde die Dorfburg umgebaut, so auch unter Sigesmund dem Münzreichen im 15. Jhd., von dem sie auch den Namen „Sigmundsried“ hat. 1550 wurde der Gerichtssitz von Burg Laudeck nach Schloss Sigmundsried verlegt, doch seit 1978 befindet sich der Gerichtssitz in Landeck.
Copyright © Juli 2013 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber. adolf.sparber@chello.at
Home Home Burg Sigmundsried Burg Sigmundsried Tourismus Tourismus Links Links
Vorschaubild klicken zum Vergrößern
In Ried im “Oberen Gericht” erhebt sich inmitten des Tales auf einer niederen  Terasse Schloss Sigmundsried Eingangstor mit zwei Schildwachen. Um 1381 war die Dorfburg im Besitz der Starkenberger, die  als unfreie Dienstmannen ins Land gekommen waren  Im 14. und 15. Jahrhundert wird vom Turm zu Ried  als landesfürstliches Lehen berichtet. Es war eine der oft stattlichen Dorfburgen,  von der aus man den Verkehr auf der Landstraße überwachen konnte. Der Basilisk ist Wappen von Ried. 1471 kaufte Herzog Sigismund der Münzreiche den “Turn”, ließ den Hof  überdachen und schuf damit ein Stiegenhaus mit zwei weiten Hallen im Erd- und  Obergeschoß.  An der Mittelsäule in der Eingangshalle sieht man Wappen : Königsadler, österr. Bindenschild, Tiroler Adler, Wehingen u. a.) aus derselben Zeit.  1535/40 mit Renaissanceblumen und Weintraubendekor ausgemalt Halle im ersten Obergeschoss. mit der Mittelsäule und Stiegenaufgang in die Räume des Richters, der bis ins Jahr 1977 hier tätig war. Halle im ersten Obergeschoss. Im Hintergrund sieht man eine kleine Tür, durch die es in den Gefängnis Trakt geht. Die Kreuzgratgewölbefelder der Erdgeschosshalle wurden um 1535/40 mit Renaissanceblumen und Weintraubendekor ausgemalt. In den  zwei Gewölbezwickeln über der Mittelsäule befinden sich Wappenmalereien Im 13. und 14. Jh. diente das Schloß dem Adelsgeschlecht der Herren von Ried als ständiger Wohnsitz. Die Herren von Ried besaßen einen Basilisken (Fabeltier) in ihrem Wappen. Dieser ziert auch heute noch das Gemeindewappen von Ried Dachstuhl des Bergfrieds. Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass sich das Holz der Balken nich verdreht hatte oder gerissen wäre. Ich wollte moderne Dachstühle sehen in hundert Jahren noch so aus. Die Holzbearbeitung war im Mittelalter besser. Im dritten Obergeschoss des Bergfrieds ist ein völlig leeres, geräumiges Zimmer das den ganzen Raum einnimmt. 1471/72 erfolgte der Ausbau des Turmes zu einem stattlichen Jagdschloß durch den Tiroler Landesfürsten, Herzog Siegmund dem Münzreichen. 1550 wurde der Gerichtssitz von der Burg "Laudegg" (Ladis) nach Schloß Siegmundsried verlegt
Im 13. und 14. Jh. diente das Schloß dem Adelsgeschlecht der Herren von Ried als ständiger Wohnsitz. Die Herren von Ried besaßen einen Basilisken (Fabeltier) in ihrem Wappen. Dieser ziert auch heute noch das Gemeindewappen von Ried. 1471/72 erfolgte der Ausbau des Turmes zu einem stattlichen Jagdschloß durch den Tiroler Landesfürsten, Herzog Siegmund dem Münzreichen. 1550 wurde der Gerichtssitz von der Burg "Laudegg" (Ladis) nach Schloß Siegmundsried verlegt. Die Funktion des Gerichtssitzes behielt es bis zum Jahre 1978. Danach war es einige Jahre im Besitz des Österr. Bundesheeres. Seit 1999 befindet sich das Schloß im Besitz der Gemeinde Ried. Besichtigung nur von außen!
Inmitten des Oberinntales erhebt sich auf einer niedrigen Terasse mitten im Ort Ried die Burg Sigmundsried. Mehrmals wurde die Dorfburg umgebaut, so auch unter Sigesmund dem Münzreichen im 15. Jhd., von dem sie auch den Namen „Sigmundsried“ hat. Hier sieht man die wunderschöne Eingangshalle.