Im 13. und 14. Jahrhundert diente Schloss Sigmundsried dem Adelsgeschlecht von Ried als ständiger Wohnsitz. Mehrmals wurde die Dorfburg umgebaut, so auch unter Sigesmund dem Münzreichen im 15. Jhd., von dem sie auch den Namen „Sigmundsried“ hat. 1550 wurde der Gerichtssitz von Burg Laudeck nach Schloss Sigmundsried verlegt, doch seit 1978 befindet sich der Gerichtssitz in Landeck.
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In Ried im “Oberen Gericht” erhebt sich inmitten des Tales auf einer niederen  Terasse Schloss Sigmundsried. Im 14. und 15. Jahrhundert wird vom Turm zu Ried  als landesfürstliches Lehen berichtet. Es war eine der oft stattlichen Dorfburgen,  von der aus man den Verkehr auf der Landstraße überwachen konnte. Sie bestand zunächst nur aus dem nächtigen Bergfried und einen kleinen Hof  entfernt dem allein stehenden Palas.. Das gesamte Bauwerk war von einer  Ringmauer umgeben. Um 1381 war die Dorfburg im Besitz der Starkenberger, die  als unfreie Dienstmannen ins Land gekommen waren und im Laufe des 13.  Jahrhunderts zu einem der bedeutendsten und wohlhabendsten  Adelsgeschlechter des des Oberinntales emporstiegen.  1471 kaufte Herzog Sigismund der Münzreiche den “Turn”, ließ den Hof  überdachen und schuf damit ein Stiegenhaus mit zwei weiten Hallen im Erd- und  Obergeschoß. Um 1540 wurden die Kreuzgratgewölbe Felder der Halle im  Erdgeschoß mit pflanzlichen Motiven und Wappenschmück geziert. Die Halle im Obergeschoß hat einen Mittelpfeiler, reich gestaltet ist das  Renaissance Kapitell aus bemalten Laaser Marmor. Im südlichen Anbau sieht man  Reste der einstigen Burgkapelle. Die Glasfenster sind heute im Museum  Ferdinadeum in Innsbruck zu bewundern. Der zu einem Jagdschlöss umgebaute  Turn heißt seither nach dem Landesfürsten Sigmundsried. Der Herzog stellte die nunmehrige Burg unter die Obhut des Pflegers von Laudeck in Ladis. Seither wohnten die  Pfleger lieber hier im Tal als auf der unbeheizten Burg am Berg. Der berühmteste Pfleger war der Landrichter und  Bauernführer Martin Sterzinger der 1684 mit dem Prädikat “Sigmundsried” geadelt wurde. Als im Jahre 1703 beim  “Boarischen Rummel” losbrach und die Bayern in Tirol einrückten, fügte ihnen Martin Sterzinger als Anführer des  Landesaufgebotes an der Pontlatzer Brücke eine schwere Niederlage zu. Siegmundsried war bis 1977 Sitz des  Bezirksgerichtes. Heute gehört es der Gemeinde Ried die verschiedene Veranstaltungen durchführt.  Es wäre noch Vieles an dem Bauwerk zu reparieren, aber wie so oft, fehlt auch hier das Geld dazu.
Inmitten des Oberinntales erhebt sich auf einer niedrigen Terasse mitten im Ort Ried die Burg Sigmundsried. Mehrmals wurde die Dorfburg umgebaut, so auch unter Sigesmund dem Münzreichen im 15. Jhd., von dem sie auch den Namen „Sigmundsried“ hat. Hier sieht man die wunderschöne Eingangshalle. Die Halle im ersten Obergeschoß hat einen Mittelpfeiler mit einem Kapitell (rosa) aus bemalten Laaser Marmor in dem Akanthusblätter eingearbeitet sind So wie die Burg heute aussieht hat sie Herzog Sigmund verändert, daher der Name Sigmundsried. Er verbande den Palas mit dem freistehenden Bergfried.