Im 13. und 14. Jahrhundert diente Schloss Sigmundsried dem Adelsgeschlecht von Ried als ständiger Wohnsitz. Mehrmals wurde die Dorfburg umgebaut, so auch unter Sigesmund dem Münzreichen im 15. Jhd., von dem sie auch den Namen „Sigmundsried“ hat. 1550 wurde der Gerichtssitz von Burg Laudeck nach Schloss Sigmundsried verlegt, doch seit 1978 befindet sich der Gerichtssitz in Landeck.
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Im Schloss zu Ried lebte und diente einst eine brave Magd, die, wenn sie zur  Nachtzeit in den Keller hinunterstieg, dort oft feurige Kohlen sah. Als die Magd  eines Abends mit dem Feuermachen in der Küche gar nicht zurechtkam, wollte sie  aus dem Keller ein paar von den glühenden Kohlen heraufholen. Sie nahm dort  von einem großen Haufen mit der Feuerzange einige glühende Stücke und kehrte  wieder in die Küche zurück. Doch mit dem Feuermachen war wieder nichts. Denn wie die Magd zu Erstaunen  sah, hatten sich die Kohlen in helles Gold verwandelt. Eilends kehrte das Mädchen  in den Keller zurück um sich mehr von diesem Kohlen mitzunehmen.  Aber siehe die Kohlen waren verschwunden und aus einer dunklen Ecke tönte  eine geisterhafte Stimme : “Hättest du beim ersten Mal alle Kohlen mitgenommen,  so wäre dein und mein Glück gemacht gewesen !” Später, mochte sie in den Keller  gehen, so oft sie wollte, doch die Kohlen blieben verschwunden.    Ein paar Worte zum Tiroler Landesfürsten Sigismund “dem Münzreichen” Geboren am 26.10.1427 in Innsbruck - Gestorben am 4.3.1496 in Innsbruck Das prunkvolle Hofleben und die kriegerischen Auseinandersetzungen führten dazu, dass Sigmund immer mehr Schulden anhäufte und seine Günstlinge mittlerweile von einer weiteren Unterstützung absahen. So wollte er Teile von Tirol an die Bayern verpfänden, doch nun wurden die Tiroler Stände auf den Plan gerufen.  Erzherzog Sigmund musste 1490 auf massives Drängen seine Regierungsangelegenheiten an Herzog Maximilian übergeben.  Bezeichnend ist auch die sicher überlieferte Sterbeszene des Erzherzoges. So mussten ihm in Becken noch einmal Silbertaler ans Sterbebett gebracht werden, damit er es ein letztes mal hatte fühlen können. Das Geld war jedoch ausgeliehen, denn Tirol war nun stark verschuldet.  1496 wird Sigmund in der Fürstengruft in Stift Stams beigesetzt.
Inmitten des Oberinntales erhebt sich auf einer niedrigen Terasse mitten im Ort Ried die Burg Sigmundsried. Mehrmals wurde die Dorfburg umgebaut, so auch unter Sigesmund dem Münzreichen im 15. Jhd., von dem sie auch den Namen „Sigmundsried“ hat. Hier sieht man die wunderschöne Eingangshalle. Vor dem Tor zur Burg stehen Schildwachen.  1471/72 ließ ihn Herzog Sigmund zum "Jagdschloss" umbauen und vergrößern. Bald war Sigmundsried Sitz der Richter und Pfleger. Von dem Schatz  im Keller ward seither keine Kunde. Der "Basilisk" ein Fabelwesen war das Wappen der Herren von Ried.  Der goldene Basilisk im Wappen der Gemeinde Ried im Oberinntal ist einst das Wappentier eines örtlichen Adelsgeschlechtes gewesen