Im 13. und 14. Jahrhundert diente Schloss Sigmundsried dem Adelsgeschlecht von Ried als ständiger Wohnsitz. Mehrmals wurde die Dorfburg umgebaut, so auch unter Sigesmund dem Münzreichen im 15. Jhd., von dem sie auch den Namen „Sigmundsried“ hat. 1550 wurde der Gerichtssitz von Burg Laudeck nach Schloss Sigmundsried verlegt, doch seit 1978 befindet sich der Gerichtssitz in Landeck.
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Das sogenannte Schweigl - Haus  (Nr. 81) in Ried, ist eine ansitzartiges Gebäude in  der Nähe des Schlosses Sigmundsried. Im Kern ist dieser Ansitz wohl aus dem 18.  Jahrhundert und stand mit dem Schloss in enger Beziehung. So ermöglichte ein heute allerdings zum Großteil eingestürzter Fluchtgang eine  ungehinderte Verbindung zwischen dem wahrscheinlich als Verwaltungshaus  dienenden Objekt und dem festungsartigen Turm des Schlosses. Das stattliche Haus wurde um 1895 - die Jahreszahl steht auf der Windfahne (nur  mit Tele-Objektiv zu sehen) auf dem Giebel. Also um 1895 wurde der Ansitz nach  Osten um eine Achse erweitert und erhielt dabei den neubarocken  Fassadenschmuck. Das Obergeschoß ist vom Erdgeschoß durch ein kräftiges Horizontalgesims  abgesetzt. Der geschwungene Volutengiebel reicht über das Dach hinaus. Im  ersten Obergeschoß ruht auf einem muschelartigen Sockel ein kleiner Balkon mit  gebauchten Schmiedeeisengitter. Im Giebelfeld ist eine Mittelnische und zwei  Fenster mit bogenförmigen, durch eine Pilgermuschel gezierten abschluß.  Die Figur, die wieder in der Nische steht ist eine Statue der Maria Immaculata, eine  barocke Bildwerk eventuell von Andreas Kölle (um 1769 ?). Vor dem Haus ein  eingemauerter Stein mit der Jahreszahl 1769.  Der Name Ried bedeutet "versumpftes Gebiet", trotzdem weisen reiche bronzezeitliche und römische Funde auf eine  frühe Besiedlung hin. Das Dorf entstand um einen Turm, von dem aus die Transitroute überwacht wurde. Erste  urkundliche Erwähnungen finden sich aus dem 12. Jahrhundert. Das 1973 verliehene Gemeindewappen zeigt in  Schwarz einen goldenen Basilisken. Dabei handelt es sich um das Wappen der einst auf Schloss Siegmundsried  ansässigen Herren von Ried.
Inmitten des Oberinntales erhebt sich auf einer niedrigen Terasse mitten im Ort Ried die Burg Sigmundsried. Mehrmals wurde die Dorfburg umgebaut, so auch unter Sigesmund dem Münzreichen im 15. Jhd., von dem sie auch den Namen „Sigmundsried“ hat. Hier sieht man die wunderschöne Eingangshalle. Dieser ansitzartige Bau steht in unmittelbarer Nähe zum Schloss Ried und war sogar durch einen unterirdischen Gang mit diesem verbunden. In einer Mittelnische steht die Statue der Maria Imaculata, eine barocke Figur u, 1740 geschaffen, womöglich von Andres Kölle (?).