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Die erste einfache Wehranlage errichteten die Herren von Sommersberg, die 1202 zuerst erwähnt werden. Diese Familie übersiedelte aber in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts nach Albeins. Nun erhielt 1329 Georg von Villanders die Erlaubnis, auf Summersberg zu einem schon bestehenden großen Turm einen festen Ansitz zu bauen.  Während der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die Burg erweitert und im 16. Jahrhundert wurde sie zur heutigen Gestalt verändert. Die Burg steht im Dorfe Gufidaun, aber am Steilrand des Villnößtales vorgeschoben, so daß zwei Seiten sturmfrei sind. Die beiden anderen werden durch Zwinger und die Vorburg geschützt. Am Zwinger fallen eigenartig geformte giebelförmige Zinnen, am anschlißenden Wohnturm Buckelquadern auf.    Die Herren von Summersberg werden 1202 erstmals erwähnt
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Im Schloß Gufidaun (Summersberg) ging ein Richter um. Er hatte einen blauen Rock mit  langen Schößen und goldenen Knöpfen und erschien an hohen Festabenden und zu den  Quatemberzeiten. Da ging er um Mitternacht von dem hintersten Zimmer, wo ein  eingemauerter Kasten mit Eisentüre sich befindet -- es soll dort das Geld verwahrt worden  sein -- in die große Stube. Er trug in der Rechten eine Feder, in der Linken ein Buch. Hier  lehnte er sich an den hohen, grünen Kachelofen, blätterte im Buche und strich manchmal  etwas durch. Um ein Uhr kehrte er wieder zum Eisenschranke zurück und verschwand.   Einige Male wurde er bei hellichtem Tage im zweiten Burghofe gesehen, weiter herunter ist  er nie gekommen. Vor sechzig Jahren ist er erlöst worden, und das Schloß hat nun Ruhe.  Hoch über dem schönen Villnößtal ragt die Burg Summersberg. Der so genannte  „Hexenturm“ der Burg wurde vermutlich im 13. Jahrhundert errichtet und bildet somit den  ältesten Teil der Anlage, in welcher lange Zeit Ignaz Vinzenz Zingerle lebte, ein bekannter  Sagenforscher. Einfach und schlicht grüßt vom Vilnösser Friedhof deas unscheinbare Grabkreuzl der Krazer  Rebekka, der nachmaligen Albl-Bäurin von Pitzack unterm Schleier Bichl. Majestätisch steigen die ewigen Geislertürme aus dem  dunklen Schwarzwald und schauen herab, auf die letzte Ruhestätte der Toten, die einem Großteil ihrer Jugendjahre unter dem  wuchtigen, bleichen Dolomiten verlebt hat. Sie mag wohl die letzte unseres kleinen Menschengeschlechts gewesen sein, der in ihrer Unschuld und kindlicher Reinheit als Vilnösser Schafhirtin das Goldenen Kegelspiel der Riesen erblühte. Als junges Mädchen lief die Rebekka in der Pitscheförter Ebene ihren "Pamperlen" nach, als sie mit einem  Male vor sich eine  schöne goldene Blume aus dem Boden sprießen sah. Dieselbe erstrahlte so schön und verlockend, dass die Kleine erschrocken  stehen blieb. Sie wagte nicht, das gleißende Gewächs zu berühren, lief den weiten Weg ins Dorf hinaus und erzählte kindlichen  Herzens ihrer Mutter von dem einmaligen Fund. Genau ließ sich dieselbe den Ort beschreiben, aber da gab es keinen Zweifel, das  Kind hatte die Stelle gefunden, wo das goldene Kegelspiel der Riesen lag und alle Hundert Jahre die darauf hinweisende goldene  Schatzblume einige Vaterunser lang erblühte.Sofort machte sich Rebekka wieder auf den Weg zur weitentlegenen Schafweide, aber  oh weh -die Blume war nicht mehr zu finden. Zu lange Zeit war vergangen.    
Ignaz Vinzenz Zingerle Edler von Summersberg (* 6. Juni 1825 in Meran, Südtirol; † 17. September 1892 in Innsbruck) war ein Tiroler Literaturwissenschaftler, Germanist, Volkskundler und Schriftsteller, und bekannter Sagenforscher Friedhof in St. Peter in Vilnöss. Das Grabkreuzl der der Rebekka Krazer habe ich nicht gefunden. Das Vilnösstal wird am Eingang von der Burg Summersberg bewacht. Die Burg wird 1210 oder 1211 das erstemal urkundlich erwähnt. Sie staht in Gufidaun oberhalb von Klausen am Steilabfall des Villnösser Baches. Die erste einfache Wehranlage errichteten die Herren von Sommersberg, die 1202 zuerst erwähnt werden. Diese Familie übersiedelte aber in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts nach Albeins