Die eng geschlossene Anlage auf einem schmalen Hügelrücken in wenig ansprechender Umgebung umfaßt eine Vorburg mit zwei Eckrondellen, den künstlichen Graben mit der (jetzt festen) Zugbrücke und den mit einem Maschiculikranz versehenen Torbau, den jetzt völlig eingebauten Bergfried und den Palas, der mit dem Turm einen malerischen Hof mit Arkaden, wappengeschmückten Säulchen und Wandgemälden umschließt. Im Palas sind noch zwei romanische Bogenfenster erhalten. Die Burg wurde um 1217 von den Tarant erbaut, die seit der ersten Hälfte des 12. Jh.s als tirolische Ministerialen nachweisbar sind und in verschiedenen Zweigen in Tirol, Gratsch und Partschins ansässig waren. Aus dieser Zeit stammt noch der Kern der Burg, die unter den Herren von Annenberg (1347-1699) im späten 16. Jh. erneuert und vergrößert wurde.
Viel gibt es über die Burg Tarantsberg nicht zu sagen. Denn leider ist sie nicht zugänglich. Vielleicht auch „Gott sei Dank…“, denn immerhin hat der Käufer sie vor dem Verfall geschützt und fachgerecht restauriert.

 

   
 

 

Burg Dornsberg hieß eigentlich Burg Tarantsberg und liegt zwischen Naturns und Plaus. Am Fuße des Nörderberges, zwischen den Ortschaften Naturns und Plaus, steht die herrschaftliche Burg Tarantsberg, die heute, durch eine Lautverschiebung auch „Dornsberg“ genannt wird. Die Taranten, nachweisbare Ministerialen der Grafen von Tirol, haben 1217 die Burg erbaut.

 

Wertvoll sind die alten kunstvoll gearbeiteten Kassettendecken in den verschiedenen Räumlichkeiten, die geschnitzten Türen und Wandkästchen, die Vertäfelung, die Kachelöfen, die romanischen Bogenfenster, die wertvollen Malereien (u. a. von Bartlmä Dill-Riemenschneider) an Türlunetten und im Arkadengang. In der Kapelle ist ein Flügelaltar. Einmalig sind die freigelegten Malereien in der Burgkapelle; Szenen aus der Bibel und aus den Evangelien darstellend.

Die ausgedehnte und schöne Burg, in deren Mitte der massive viereckige Bergfried aufragt, wurde um 1217 von den Herren von Tarantsberg erbaut. Graf Meinhard II. von Tirol erwarb 1291 die Burg. 1347 Heinrich von Annenberg. Sie war bis zum Aussterben dieses Geschlechts 1699 dessen Hauptsitz und fiel nun den verwandten Grafen von Mohr zu, dann den Giovanelli und Fuchs.

 

Die Burganlage aus romanischer Zeit wurde im 16. Jh. gründlich umgebaut und damals um die Vorwerke und den Arkadenhof bereichert und im Inneren reich ausgestattet. Der Rittersaal und andere Zimmer erhielten prachtvolles Getäfel und schöne Kasettendecken, Wappen und Bilder.

 

Bis zum Ende des 2. Weltkrieges war Tarantsberg gut eingerichtet und instandgehalten. Leider machten sich dann verschiedene Leute darin zeitweilig ansässig, wobei zahlreiche Schäden zugefügt wurden und auch viele Gegenstände verschwunden sind. Unter anderem diente die Burg auch als Jugendherberge.

 

Endlich wurde sie 1964 von den Herren Gottschall aus München angekauft, die sie unter erheblichen Kostenaufwand wieder herstellten und deren Sohn sie heute noch besitzt.

 

 

Die Besitzer der Burg waren um 1291 Graf Meinhard II., um 1347 Heinrich von Annenberg, ab 1699 die Grafen von Mohr, später das Geschlecht der Giovanelli und Fuchs.
Ab dem Ende des zweiten Weltkrieges wohnten verschiedenste Menschen auf Schloss Dornsberg, die dem Bau leider auch Schaden zufügten, bzw. zum Verschwinden wertvoller Gegenstände beitrugen. Irgendwann diente die Burg sogar als Jugendherberge.

Copyright © September 2011 Hall in Tirol. All Rights Reserved.
Web Design © by adi sparber. Adolf.sparber@chello.at