Nördlich des Marktes Matrei erhebt sich auf einem nach drei Seiten steil abfallenden „weißen“ Dolomitmarmorfelsen das Schloss Weißenstein, bis ins 14.Jahrhundert als „Schloss Matrey“ bezeichnet. Der „Seinzgerturm“, einst Gefängnis, ist der älteste Teil des vermutlich in der Mitte des 12.Jahrhunderts errichteten Bauwerks. Um 1207 wurden Schloss und Herrschaft an die Erzbischöfe von Salzburg verkauft, die bis 1803 Matrei in Osttirol durch Pfleger verwalteten.
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Aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist  die Lienzer Rose auf dem Stadtwappen. Zu ihren Ehren wurde eine fünfblättrige, rot-orange neue Züchtung „Lienz Rose“ getauft Home Burg Weißenstein Tourismus Links Home Burg Weißenstein Tourismus Links Die von den Grafen von Lechsgmünde gegründet und Matrei genannte Burg wird 1155 / 54 erstmals erwähnt, ab dem 13. Jh. in bischöflich salzburgischen Besitz. Im 19. Jh. wurde Weißenstein zunächst als als Hotelanlage umgebaut und dann als Wohnsitz der Familie Carl von Thieme übernommen, deren Erben sie heute noch besitzen.
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Seit 1162 ist in Matrei das Geschlecht der Grafen von Lechsgmünd nachweisbar, das nach dem dortigen Schloss manchmal auch "Grafen von Matrei" genannt wurde. Das Tor zur Burg Weißenstein. Viele Jahrhunderte hindurch sah Weißenstein keinen äußeren Feind und Belagerer vor seinen Mauern. Sehr wohl aber "Innere Feinde" - die aufmüpfigen Bauern. Die Ereignisse des Jahres 1525 und 1526 machen das deutlich. In Friedenszeiten, wenn kein Feineinfall drohte und die Bauern Ruhe gaben, war die militärische Mannschaft auf Weißenstein, immerhin Amts und Wohnsitz des Pflegers, aus Kostengründen äußerst bescheiden. Große Umbauten wurden auf Weißenstein seit dem 16. Jh. keine mehr vorgenommen. Das Domkapitel und die bischöfliche Hofkammer hielten sich als Bauherren zurück und behalfen sich damit, die Burganlage notdürftig in Schuß zu halten. Wenn auch für den  Erhalt der Burganlage wenig unternommen wurde, ihren Wert wusste das Domkapitel zu schätzen. Der Name Weißenstein leitet sich von der deutlichen Helle des Kalfelsens ab. Einer der mächtigen Rundtürme auf der Angriffsseite der Burganlage.  Diese Rondelle sind innen offen. Daneben ist ein künstlich erweiterter Halsgraben. Blick vom Burgweg auf die Burgalage. Die geschichtlichen Daten belegen, dass Matrei-Weißenstein bereits im 12. Jh. als Burganlage im Rang einer Dynastieburg bestanden hat. Ob die der Gründungsburg zuordnenden Bauten tatsächlich mit dem Kern der heutigen Anlage am höchsten Punkt des Felskopfes gleichzusetzen sind ist nicht ganz klar. Von 1898 bis 1900 war der später berühmt gewordene Matreier Bildhauer Virgil Rainer (1871-1946) im Auftrag Carl Thiemes drei Sommer als Kunsttischler im Schloss tätig. Blick auf die Toranlage.  Im Geschmack des späten Historismus. Beim ersten Umbau ab 1864  stammten die Pläne vom Käufer selbst. Einer der Rundtürme an der Nordseite. Von dem Wiener Architekten oder Baumeister ist weiter als sein Name nichts bekannt. Franz Poduschka Mit den letzten Umbauten dürfte 1897 begonnen und 1899 zu Ende gebracht worden sein. Mit ihnen zog eine massive Neuromanik in den Bau ein. Sie prägte als Stilform alle Details.
Oper in den Bergen - Gruss an Schloss Weissenstein  Als Höhepunkt des Jahres 2014 wird die Altmatreier Tanzmusik die Oper in den Bergen "Gruß an Schloss Weißenstein" im Tauerncenter in Matrei aufführen. Den Komponisten Hansl Klaunzer hat die Geschichte um die Entstehung des bekanntetsten Stückes „Gruß an Schloss Weißenstein“ schon immer fasziniert. So war es naheliegend, dieses Thema für eine Oper aufzugreifen und in Form eines Singspiels für dieses kleine Orchester niederzuschreiben. Es ist eine Hommage an Ihre Heimat Matrei in Osttirol, an die Hohen Tauern und basiert auf einer wahren Begebenheit...