Hoch über der wild schäumenden Trisanna, wo das Paznauntal in das Stanzertal mündet, thront auf einem vorspringenden waldigen Fels Schloss Wiesberg. Erbaut wurde das Schloss vermutlich im 13. Jhdt. durch das Hochstift Chur.  Ende des 14. Jhdts. war das Schloss als Lehen der Grafen von Tirol Eigentum der mächtigen Rottenburger, deren Stammburg sich oberhalb von Rotholz im Unterinntal befand. Seit dem Aussterben dieses Geschlechts im Jahre 1411 war Wiesberg landesfürstliches Eigentum und wurde mehrmals verpfändet, zuletzt 1770 an die Grafen von Wolkenstein, bei denen es bis 1840 verblieb. Südwand ein auf Krangsteinen ruhenden Eker belebt.
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Ab 1410 wurde die Burg als landesfürstliches Dienst- oder Pfandlehen vergeben. Bis auf einen Hugo von Wiesberg, der um 1271 aufscheint, sind die Herren von Wiesberg urkundlich kaum fassbar. Erbaut wurde das Schloss vermutlich im 13. Jhdt. durch das Hochstift Chur. Der in die bis zu 2,7 m dicke Ringmauer eingebaute mächtige Bergfried wurde 1908 aufgestockt und mit einem Pyramidendach gedeckt. Burg Wiesberg ist in Privatbesitz und nur von außen zu besichtigen. Bis in die jüngste Vergangenheit war die malerische Trisannabrücke mit der daneben liegenden Burg Wiesberg eines der beliebtesten Tiroler Postkartenmotive. Es ist jedoch weitgehend unbekannt, dass die Burg in ihrer heutigen Form um etwa 20 Jahre jünger ist als die Eisenbahnbrücke Schloss Wiesberg steht auf einem Felsen an der Trisanna, Gemeinde Tobadill, wo das Paznauntal in das Stanzertal mündet. Die Burg wurde vermutlich durch den Hochstift Chur im 13. Jahrhundert erbaut und befindet sich heute in Privatbesitz. Ende des 14. Jahrhunderts gehörte das Schloss den Grafen von Tirol und war als Lehen an die Rottenburger vergeben. Nach dem Aussterben dieses Geschlechts 1411 wurde die Burg weiterverpfändet, 1770 bis 1840 an die Grafen von Wolkenstein. Der Bergfried erhielt sein jetziges Pyramidendach erst 1908, nachdem er erhöht worden war. Ein Gebäude aus dem 15. Jahrhundert verbindet ihn mit einem kleinen Palas. In der nordwestlichen Ecke der bis zu 270 cm dicken Ringmauer Als 1885 mit der Arlbergbahn auch die Trisannabrücke gebaut wurde, kauften die Staatsbahnen die schon sehr baufällige Burg um Einsprüche zu vermeiden 1414 ließ der Pfleger Moritz Hergassen die Burg mit modernen Feuerwaffen bestücken
Bis in die jüngste Vergangenheit war die malerische Trisannabrücke mit der daneben liegenden Burg Wiesberg eines der beliebtesten Tiroler Postkartenmotive. Es ist jedoch weitgehend unbekannt, dass die Burg in ihrer heutigen Form um etwa 20 Jahre jünger ist als die Eisenbahnbrücke. Dennoch lässt die Bauanalyse den Schluss zu, dass sie bereits im zweiten Drittel des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Bis auf einen Hugo von Wiesberg, der um 1271 aufscheint, sind die Herren von Wiesberg urkundlich kaum fassbar
Hoch über der wild schäumenden Trisanna, wo das Paznauntal in das Stanzertal mündet, thront auf einem vorspringenden waldigen Fels Schloss Wiesberg. Erbaut wurde das Schloss vermutlich im 13. Jhdt. durch das Hochstift Chur.  Ende des 14. Jhdts. war das Schloss als Lehen der Grafen von Tirol Eigentum der mächtigen Rottenburger, deren Stammburg sich oberhalb von Rotholz im Unterinntal befand.