Hoch über der wild schäumenden Trisanna, wo das Paznauntal in das Stanzertal mündet, thront auf einem vorspringenden waldigen Fels Schloss Wiesberg. Erbaut wurde das Schloss vermutlich im 13. Jhdt. durch das Hochstift Chur.  Ende des 14. Jhdts. war das Schloss als Lehen der Grafen von Tirol Eigentum der mächtigen Rottenburger, deren Stammburg sich oberhalb von Rotholz im Unterinntal befand. Seit dem Aussterben dieses Geschlechts im Jahre 1411 war Wiesberg landesfürstliches Eigentum und wurde mehrmals verpfändet, zuletzt 1770 an die Grafen von Wolkenstein, bei denen es bis 1840 verblieb. Südwand ein auf Krangsteinen ruhenden Eker belebt.
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Tobadill ist ein Streudorf und seit 1949 eine eigenständige Gemeinde, in der Naturverbundenheit, Ruhe  und  Schönheit der nahezu einzigartigen Bergwelt zur Erholung einlädt. Der seltsame Name Tobadill  entstand aus der  romanischen Bezeichnung "tabula-illu" was kleiner Heustadel bedeutet. Am Eingang in  das Paznauntal thront  auf einer waldingen Felshöhe Schloss Wiesberg mit der imposanten  Trisannabrücke. Die Pfarrkirche hl. Magnus  ist eine römisch-katholische Kirche im Weiler Feld in der  Gemeinde Tobadill in Tirol.  Urkundlich wird hier 1705 eine Kapelle genannt. 1735 bis  1737 wurde eine barocke Kirche  von Architekt Kassian Grießer erbaut und 1751  geweiht. Der Turm wurde 1768 errichtet, die  Kirche 1792 erweitert. Eine erste Kapelle  wurde 1420 in Schloss Wiesberg geweiht.   Der schlichte Außenbau mit einem eingezogenen, rund schließenden Chor hat   Korbbogenfenster. Das Süd- und das Westportal haben einen Rundbogen, die Holztür  vom  Ende des 19. Jahrhunderts ist geschnitzt. Der Turm hat rundbogige Schallfenster  und einen  Giebelspitzhelm. Das vierjochige Langhaus und der Chor haben ein  Tonnengewölbe mit  Stichkappen auf Pilastergliederung und werden durch einen  rundbogigen Triumphbogen  miteinander verbunden.   Die Westempore ist eine  Holzkonstruktion. Die Deckenmalerei von  Johann Georg Witwer aus dem Jahr 1793 zeigt im Chor Glorie  des Magnus, im Langhaus Magnus besiegt den  Drachen und Magnus heilt Besessene und seitlich die vier  Evangelisten. Die Glasmalerei ist vom Ende des 19.  Jahrhunderts.   Der Hochaltar von 1740 wurde 1749 gefasst und am Ende des 18. Jahrhunderts verändert. Das Altarblatt   „Rosenkranzspende" zeigt die Heiligen Dominikus zwischen Magnus und Gallus und ist bezeichnet mit S.  P. aus  dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts. Die Figuren der Heiligen Josef und Johannes Evangelist und  die Engel im  Auszug sind aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und kommen aus der Werkstatt Andreas  Kölle. Auf den zwei  Seitenaltären (Ende 18. Jahrhundert) stehen Reliquiensärge der Heiligen Vitalis und  Clemens. Der linke  Seitenaltar zeigt das Bild des betenden Heiligen Isidor, das Oberbild den Heiligen  Aloysius. Der Hochaltar von 1740 wurde 1749 gefasst und am Ende des 18. Jahrhunderts verändert. Das Altarblatt „Rosenkranzspende" zeigt die Heiligen Dominikus zwischen Magnus und Gallus und ist bezeichnet mit S. P. aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts Hoch am Berg ist die Pfarrkirche hl. Magnus ist eine römisch-katholische Kirche im Weiler Feld in der Gemeinde Tobadill in Tirol. 
Hoch am Berg ist die Pfarrkirche hl. Magnus ist eine römisch-katholische Kirche im Weiler Feld in der Gemeinde Tobadill in Tirol. Der Hochaltar von 1740 wurde 1749 gefasst und am Ende des 18. Jahrhunderts verändert. Das Altarblatt „Rosenkranzspende" zeigt die Heiligen Dominikus zwischen Magnus und Gallus und ist bezeichnet mit S. P. aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts Hoch über der wild schäumenden Trisanna, wo das Paznauntal in das Stanzertal mündet, thront auf einem vorspringenden waldigen Fels Schloss Wiesberg. Erbaut wurde das Schloss vermutlich im 13. Jhdt. durch das Hochstift Chur.  Ende des 14. Jhdts. war das Schloss als Lehen der Grafen von Tirol Eigentum der mächtigen Rottenburger, deren Stammburg sich oberhalb von Rotholz im Unterinntal befand.