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Home Casa Campia Tourismus Links Casa Campia gehörte für mehr als zwei Jahrhunderte, der Familie Maffei, aus alten  Adel toskanischen Ursprungs Vor kurzem gekauft und von der Stadt Revò restauriert, ist Casa Campia nun geöffnet und die Heimat von großen kulturellen Veranstaltungen.
Im Trentino und in Südtirol gab es einst viele Orte, die dem Sonnenkult geweiht waren. Eine  dieser Stätten war der über dem Dorf Revo aufragende Monte Ozol. Auf diesem Berg soll sich  ein Heiligtum mit Priestern befunden haben, die der Sonne huldigten. Zur Wintersonnenwende  wurde, so erzählt man im Dorf, an diesem Wallfahrtsort ein großes Gelage gewesen sein.  Es wurde das zarte Fleisch eines der Sonne geopferten Stieres gegessen, die Krüge jedoch, in  denen schon damals der schmackhafte Wein der Region schimmerte, wurden nach dem  Festmal zerschlagen, und es wurde ein gewaltiges Feuer entzündet um die Sonne, die  scheinbar stehen blieb zu ermuntern ihren Weg fortzusetzen. Bei den Kelten - wie bei vielen indoeuropäischen Völkern und den persischen  Nomadenstämmen -ist die Sonne  weiblich und wird von einer Göttin  verkörpert. Ein  besonderer Sonnenkult wurde sicher von römischen Legionären aus dem Orient nach Rom  gebracht.  es handelt sich um den Mithraskult , der sich von Rom aus über alle Provinzen des  Reiches ausbreitete, und auch hier im weltabgeschiedenen  Nonstal praktiziert wurde. Das  Mithrasfest wurde in der Zeit der Wintersonnenwende gefeiert und Mithras selbst soll am 25.  Dezember, dem christlichen Weihnachtstag geboren sein. Zwei Legenden erzählen von der Geburt dieser mythischen Gestalt : Einer dieser Sagen nach soll er als Mann mit mit  einem Degen und einer Fackel in der Hand aus einem Stein geboren sein, einer anderen Fassung nach kam er als Sohn  einer Jungfrau in einer Grotte zur Welt. Eine zentrale Rolle in dieser Religion der Stier, der diese Zeremonien aber nicht  überlebt, sonder getötet und gegessen wird !  Ein paar Worte noch zum Monte Ozol : Dieser Berg hat eine Höhe von 1556 m ü. d. M. Er trennt das Vale di Rumo (Rumo Tal) von den Dörfern des Alta Val di Non (Oberes Nonstal). Im Ort Doss Ciaslir wurden die Reste einer rätischen Wallburg entdeckt, die heute nicht mehr sichtbar ist.  In der Vergangenheit stellte das Dorf Revo aufgrund einer Römerstraße und der Straße, die “de Regai” genannt wird, eine bekanntes Zentrum dar. Zudem war der Monte Ozol, der sich über dem Dorf erhebt, der Platz an dem sich eine der bedeutendsten Ringburgen der Eisenzeit erhob. An diesem mystischen Ort herrscht aber auch noch heute eine ganz besondere Atmosphäre ...
Revò, das bekannte kulturelle Zentrum der sogenannten “Terza Sponda Anaune” liegt in schöner Panoramalage nahe des Stausees Santa Giustina. Durch seine günstige klimatische und strategische Lage wurde dieses Gebiet bereits in der Kupferzeit besiedelt (3. Jahrtausend v. Chr.).
Wahrscheinlich wurde der Ansitz in den 60er Jahren des 17. Jahrhunderts erbaut, und der Ansitz Casa Campia war für mehr als zwei Jahrhunderte, im Besitz der  der Maffei, einer alten Familie toskanischen Ursprungs. Der Name “Campi “stammt von einer Familie aus Cles, mit der die Maffei verheiratet waren. Vor kurzem kaufte der Ort Revò den Ansitz (Palazzo) und restaurierte  ihn vorbildlich.  Casa Campia kann nun im Sommer besichtigt werden. und ist jetzt die Heimat von großen und kleinen kulturellen Veranstaltungen.