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Die Burg wird zu ersten Mal 1171 erwähnt, aber hier sind auch Funde aus der Römerzeit und der Völkerwanderung gemacht worden. Nach dem Aussterben der ersten Herren von Beseno (die auch Trient einen Fürstbischof stellten. übernahmen es die Herren von Castelbarco und überließen es eine Zeit lang den Venezianern. 1454 bekamen es die Brüder Gradner, ein damals bedeutendes Tiroler Geschlecht, vom Bischof Georg Hack auf Wunsch von Herzog Sigismund zum Lehen. Aber bald kan es zu Streitigkeiten zwischen den neuen Besitzern und dem Bischof zu einer langen und erschöpfenden Belagerung der Burg.
Home Castel Beseno Tourismus Links Dieses Bild zeigt die mächtigen Mauern (Ringmauer) dieser Alpenfestung. Zu Beginn des 14. Jh.s kam die Burg an die Herren von Castelbarco und 1470 an die späteren Grafen Trapp über. Vor mehr als 500 Jahren war die Burg eines der wichtigsten Bollwerke gegen die einfallenden Venezianer, die dort am 10. August 1487 durch einheimische Truppen eine vernichtende Niederlage erlitten.
Wer von Trient nach Süden fährt behrrsch bald zur linken Hand die mächtige Burganlage Beseno die Landschaft. Ihr zu Füssen liegt das Dorf Besenello. Man kann von hier aus auf einer schmalen Strasse das Maso Trapp erreichen. Ein Parkplatz ist gleich daneben. Von hier aus hat man den ersten Eindruck von den gewaltigen Ausmaßen der Burgalage. Sie mißt gut 250 m in der Länge und etwa 100 m in der Breite. Die Burg wird erstmals um 1170 erwähnt, sie ist aber wesentlich älter, auch wurden hier Funde aus der Römerzeit gemacht. Nach dem Aussterben der Herren von Beseno übernahmen die Burg die Herren von Castelbarco und diese überließen die Burganlage eine Zeit lang sogar den Venezianern bis 1454 die Brüder Gradner vom Fürstbischof von Trient Georg Hack, nach Fürsprache Erzherzog Sigismund Herren der Burg wurden. Aber schon bald kam es zu Streitereien mit dem Bischof und zu einer langen und erschöpfenden Belagerung der Burg. Man Erzählt von einer ganz ähnlichen Geschichte wie auf Greifenstein dem “Sauschloß” bei Siebeneich. Als die Belagerten nur mehr eine  letzte Kuh und ein Star Weizen übrig hatten, warfen sie die Eingeweide und den Magen der Kuh über die Burgmauern. Die Belagerer die sich durch diesen Beweis des Überflusses täuschen ließen, zogen ab. Aber schließlich mußten auch die die streitbaren Gradner aufgeben. 1470 überließ Herzog Sigismund, der das Schloss vom neuen Bischof Johannes Hinderbach zum Lehen bekommen hatte, dasselbe seinen Freund und Gefolgsmann  Jakob Ritter von Trapp. Die Trapp die ursprünglich aus der Steiermark stammten und durch Heirat mit der letzten Erbin von Matsch zu den reichen Tiroler Besitztümern kamen, versahen das Schloß mit einem neuen, gewaltigen Festungsring. In den letzten beiden Jahrhunderten verfiel das kaum mehr bewohnte Schloss zusehends und wurde aller seiner Einrichtung beraubt. Ja die Deckenbalken dienten sogar als Schwellen für die neu erbaute Brennerbahn ! Erst im Jahr 1972 schenkte Oswald Graf  Trapp die völlig verfallene Burg der Provinz Trient. Diese hat dann mit großen Aufwand an Geld und Arbeitszeit die alten Gemäuer von Grund auf restauriert, doe daß sich das Mauerwerk der riesigen Gebüde heute in einem Zustand befindet, wie ihn wohl keiner der früheren Besitzer gekannt hatte. Mit 17 000 Quadratmetern ist dies die größte außerstädtische Burganlage der Region und eine der bedeutendsten des gesamten Alpenraumes.  Aufgrund der langen Baugeschichte sind an der Burgruine die unterschiedlichsten Baustile zu erkennen. Neben den mittelalterlichen Strukturen der elegante und prunkvolle Palas des 15/16. Jahrhunderts, Die Ringmauern, die Treppentürme und die Renaissancebastionen. Von der Burg die in beherrschender Lage auf einem Hügel aufragt, konnte das Etschtal unmittelbar südlich von Trient kontrolliert werden.
 Im Jahr 1973 übergaben die Grafen Trapp die Festung als Schenkung an die Autonome Provinz von Trient, die sie sorgfältig restaurierte. Dies ist das erste Burgtor der Festung. Von Mai bis Oktober 2000 findet in Tirol, Südtirol und im Trentino die erste gemeinsame Landesausstellung statt. Sie ist an drei Orten zu sehen: auf Schloss Bruck in Lienz, in der Hofburg in Brixen und auf Castel Beseno in Besenello.