Auf dem höchsten Hügel der istrischen Stadt Pula befindet sich die Festung (Kaštel). Sie wurde 1630 anhand der Skizzen des französischen Architekten Antoine de Ville gebaut. Die istrische Festung sollte dem Schutz Pulas dienen, denn die Stadt hatte als Hafenstadt an der Nordadria zur besagten Zeit eine wichtige Funktion inne. Der Grundriss der Festung ist viereckig und von dem Komplex ragen mehrere vieleckige Bastionen empor.Glockentürmen prägen .
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Als die Kolchier im Argonautenzug den griechischen Helden Jason verfolgten, unterließen sie ihre Rückreise uns schlugen ihre Wohnsitze teils auf den Inseln, teils auf der Halbinsel Istrien auf. Ihre wichtigste Kolonie legten sie an der Südspitze der istrianischen Halbinsel am Vorgebirge Promontore an, worauf die Hafenstadt Pola entstand. Die Kolonisten befaßten sich jedoch zumeist mit Seeräuberei, die den Römern sehr unangenehm war. Die Römer eroberten daher Pola, erweiterten und verschönerten die Stadt durch große Bauten, von denen noch einige aus jener Zeit vorhanden sind. Die Römer nannten die Stadt Pietas Julia. Pola/Pula wird von den meisten Kroatienurlaubern zu Unrecht links liegen gelassen. Die Stadt beherbergt nicht nur das sechstgrößte Amphitheater der Welt, sie war von Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1918 der wichtigste Stützpunkt der einst mächtigen k.(u.)k. Flotte. Die Einwohnerzahl der Marinestadt schnellte damals von unter 1000 im Jahr 1850 (!) auf 60.000 im Jahr 1914 hinauf. Noch heute erinnern zahlreiche Spuren an die große Marinevergangenheit der Stadt. Die Stadt selbst kann auf eine kontinuierliche Geschichte von 3.000 Jahren verweisen. Als damalige Gründung des illyrischen Stammes der Histrer. Der Name Pola (Pula) stammt aus der vorrömischen Epoche und verweist auf Burg oder Quelle. Die Römer besiegten dann 177 vor Christus die Histrer. Pula war vorerst Militärstadt und später ein überaus bedeutender Standort des römischen Imperiums. Neben all den baulichen Überresten aus der römischen Zeit Pulas ist wohl die Arena am markantesten. Im ersten Jahrhundert nach Christus errichtet, ist dieses Bauwerk die sechstgrößte römische Arena weltweit. Mit den Dimensionen von 132x105 Metern, einer Höhe von 32 Metern. Gut 23.000 Zuschauer konnten hier die dekadenten Kampfspiele miterleben. Jahrhunderte später als in Rom schon das Christentum zur einzigen Kirche emporgekommen war, wurde Pula 425 nach Christi Bischofssitz. Von 493 bis 538 beherrschten die Westgoten Pula. Es folgten eine Herrschaft Byzanz, eine slawische Besiedelung und die Verwaltung durch die Franken ab 788. Die Venezianer plünderten Pula im Jahre 1195.
Auf dem höchsten Hügel der istrischen Stadt Pula befindet sich die Festung (Kaštel). Sie wurde 1630 anhand der Skizzen des französischen Architekten Antoine de Ville gebaut. Die istrische Festung sollte dem Schutz Pulas dienen, denn die Stadt hatte als Hafenstadt an der Nordadria zur besagten Zeit eine wichtige Funktion inne. Das römische Amphitheater in Pula (Kroatien)  ist mit einer Kapazität von 23.000 Besuchern das sechstgrößte seiner Art. Erbaut wurde dieses Amphitheater in den Jahren 2 v. Chr. bis 14 n. Chr. unter Kaiser Augustus. Wie die Legende erzählt, wollte Kaiser Vespasian damit seiner aus Pula stammenden Geliebten einen Wunsch erfüllen. Das Amphitheater bestand aus zwei übereinander angeordneten Arkadenreihen mit 72 Bögen aus weißem Kalkstein.