Krk (lat. Curicta,) ist eine kroatische Insel im Mittelmeer und nach neueren Messungen mit 405,78 km² neben dem gleich großen Cres die größte Insel in der Adria. Sie liegt in der Kvarner-Bucht südöstlich von Rijeka. Durch die Krk-Brücke ist Krk seit 1980 mit dem Festland verbunden.  Der Altstadtkern der Stadt Krk findet man zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus vergangenen Tagen, da die Stadt auf eine lange und interessante Geschichte zurückblicken kann. Unter anderem auch das Frankopan Kastell.
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Das Frankopan Kastell ist eine Festung die vom 12. Bis zum 15. Jahrhundert gebaut wurde. Sie  diente als Schutz gegen den Angriff vom Meer. Der älteste Teil der Festung  ist der viereckige  Turm, der als Gerichtssaal diente. Mit dem Bau wurde um 1191 begonnen, wovon eine Überschrift  auf der Lunette über dem  Tor zeugt. Es wird vorausgesetzt. Dass der Turm gleichzeitig mit der  Kirche des hl. Quirinus entstanden ist und wurde ursprünglich als der Glockenturm, Campanil  geplant. Im 13. Und 14. Jh. Wurde die Festung wurde die Festung zur Meerseite gebaut und zuletzt wurde der östliche runde Turm gebaut. Den Namen „Frankopanski Kastel“ bekam die Festung nach der alten kroatischen Adelsfamilie  „Frankopani“, die von der Insel Krk stammt. Die „Frankopani“ herrschten über Krk von 1118 bis  1480, bevor Venedig die Macht über die letzte freie kroatische  Insel übernimmt.  Eine Legende  erzählt wie die Frankopan zu ihren Namen kamen. Einst teilten zwei Brüden in der Spätantike auf  einem Forum Brot für die Armen aus. (lateinisch Frangere panem - Brot brechen, ) daraus  entstand Frangipan.  Sie wurden zu den bedeutendsten Adeligen und Fürsten der Insel Krk. Als Venedig in der Kvarner  die Macht übernahmen, herrschte sie durch die Frankopanen. Der  „Markus Löwen“, der in den runden Turm eingemauert ist. zeigt noch heute die Macht Venedigs.  In diesem schlichten Bau erkennt man gotische, romanische Stilelemente und Anspielungen der  Frührenaissnace.  Auf der Ostseite des Kastells, die in Meeresrichtung gedreht ist, befindet sich  ein weiterer viereckiger Turm, und auf der Westseite befand sich ein Wachtturm. Innerhalb des  Komplexes befanden sich früher Räumlichkeiten für den Aufenthalt der Soldaten. Iwan VII , der letzte Frankopan Fürst auf Krk hatte wenig diplomtisches Geschick. Es gibt dabei eine nette Episode wie es Iwan VII  gelang sogar den ungarisch Kroatischen König zu verärgern, der darauf hin mit 6000 Mann nach Krk kam und nach Verhandlungen  mit den Ungarn die  das Obere Tor nach Krk besetzten.  Nach der Umzingelung der Stadt, in der sich Iwan VII verbarrikadietre,  kochten sie (die Ungarn) Gulasch und beschossen die Mauern mit Kanonen. Iwan übergab die Stadt den Venedigern in der  Annahme, dass diese jetzt die Stadt verteidigen würden. Iwan Vii wurde nach Venedig gebracht und kam nicht mehr nach Krk  zurück. Im Jahre 1671 wurde in Wiener Neustadt der Dichter Fran Krsto Frankapan exekutiert als Anführer gegen den Wiener Hof.  Damit erlosch das vornehme Geschlecht der Frankopanen. Wie es heißt breitete sich der Geruch des scharfen Gulaschs und der Gesang der Kanonen aus. Inzwischen waren aber Galeonen  aus Venedig eingetroffen und pflanzten die Fahne  mit dem Markus Löwen auf. Anscheinend zogen die Ungarn mit ihren Köchen ab  und zogen nach Omisalj, ein Ort im Norden der Insel.  Das mit dem Gulasch der Ungarn hat sich anseheinend in die Köpfe der  Menschen eingebrannt. Der Platz an dem das Kastell steht nennt man Kamplin (nach Campo) Feld und wurde für Ritterspiele und  Feierlichkeiten verwendet. Was auch heute noch der Fall ist.
Der runde Turm auf der nördlichen Seite des Kastells, wurde nach dem viereckigen Turm. der fast am Meer unten steht. Der gesamte Komplex wurde vor 1348 vollendet Saniert wurde dieser Turm um 1480 und 1600. In diesem Turm ist die Steinplatte mit dem Markuslöwen eingemauert. Die Inschrift "Aureae Venetorum libertati". Der heiligen venezianischen Freiheit stammt aus dem Jahr 1500. Blick über die Schwalbenschwanzzinnen vom Kastell auf das Meer. Das Kastell der Fürsten Frankopan setzt sich aus mehreren Einheiten zusammen. Unmittelbar an das Kastell schließt sich der Bischofspalast an. Hier sieht man von oben in den gepflegten Garten mit dem Krumstab des Bischofs.