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Santuari di San Romedio in der Gemeinde Coredo im Nonstal. Erste Nachrichten über dieses auch heute noch hochverehrten Wallfahrtsheiligtum im Gemeindegebiet von Coredo stammen aus dem 11. Jahrhundert. Dem Wallfahrtsort stark verbunden waren auch die Adelsgeschlechter des Nonsberges, von den Thun über die Cles bis zu den Spaur. Das äußerst Trutzburgenartige Erscheinungsbild der kleinen Klosteranlage in dieser versteckten Schlucht, die zweifelsohne auf den Grundresten einer früheren Burganlage errichtet wurde. Von Sanzeno führt heute ein Shuttlebus durch die Schlucht bis zu dem verstecktenHeiligtum. Fünf Kirchen sind übereinander erbaut, ein wirklich einzigartiges Bauwerk.
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Öffnungszeiten: Von Oktober bis April: 09.00 - 17.00 - Von Mai bis Juni und September: 08.30 - 18.00
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Dieses seltsame und weltabgeschiedenene Heiligtum bei Sanzeno im Nonstal stammt aus dem 12. Jh. Ist aber sicher viel Älter. Der Wallfahrtsort erhebt sich auf einem 70 m hohen Kalkfelsen. Über dem Zugangstor ist ein Abbild des hl. Romedio. Heute ist die Wallfahrtskirche S. Romedio eine sehr beliebte Pilgerstätte und wird jährlich von über 200.000 Menschen besucht Der Wallfahrtsort wird außerdem von zwei Brüder vom Orden des Hl. Franziskus von Assisi bewacht und ist durch einen Bußweg mit Kreuzwegstationen mit der Basilka der Hl. Märtyrer in Sanzeno verbunden. Eine schier endlose, steile Treppe führt bis zur obersten Kirche. San Romedio zieht Menschen aus Norditalien, aus Tirol und Bayern und Baden-Württemberg an. Dem Heiligen ist die Cappella Maggiore im Kloster geweiht. Der kleine Hof ist von Gebäuden umgeben. Diese Stiege führt zu den Einsiedlerzellen im ersten Obergeschoss. Gleich hinter dem Eingang ist eine Gedenkbils an Andreas Hofer, dem Freiheitskämpfet Tirols anno 1809. Der hier mit seinen Getreuen um den Sieg betete. Blick zum Eingang der ins Kloster von Innen. Der Heilige Romedius, dem das Kloster geweiht ist, soll der Legende nach einen Bären gezähmt haben. Daher ist es nur logisch, dass sich beim Kloster heute ein Bärengehege befindet! Das kleine Portal hat immer schon meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es ähnelt an die Tore im Schloss Tirol mit seinen archäischen Abbildern. Die drei Köpfe stellen wohl Märtyrer dar. die Hauptkirche San Romedio aus dem Jahre 1536.Schon bald nach seinem Tod mit 74 Jahren wurde sein Grab von Pilgern besucht und kurz darauf die Wallfahrtsstätte vom Bischof von Trient offiziell anerkannt. Das Altarbild ist von G. B. Chiocchetti (1905) Der enge Raum der höchsten Kapelle, die dem hl. Nikolaus geweiht ist, ist durch ein Gitter abgeschlossen. Darüber sieht man die verblaßten Fresken diverser Heiliger. Eine steile Treppe mit 131 Stufen verbindet sie miteinander. Der architektonisch interessante Bau besteht aus mehreren Kirchen und Einsiedlerzellen. Die vielen Bauwerke stammen aus verschiedenen Epochen und die älteste Kirche wurde bereits um das Jahr 1000 auf das Grab des Hl. Romedius errichtet
Die Wallfahrtskirche San Romedio, die sich auf den Mauern einer dem heiligen Romedius gewidmeten Einsiedelei erhebt, gehört seit ihrer Gründung einer der beliebtesten Pilgerstätten nicht nur im Nonstal, sondern im ganzen Trentino. Und vom Spätmittelalter bis heute hat sich der Kult des Nonstaler  Märtyrer Sisinius, Martyrius und Alexander in den Schatten gestellt. Die im ganzen Alpenraum berühmte Wallfahrtskirche San Romedio erhebt sich auf einem steilen, nackten Kalkfelsen mitten in einer tiefen, einsamen Schlucht.. Ein pittoreskes Bauwerk mit Kapellen, Türmen, Durchgängen, plastischen Figurenschmuck, Exvotos und Statuen an einem malerischen Ort. Einer der ältesten Hinweise auf die Einsiedelei findet sich in einem Sakramentar aus der Zeit des Fürstbischofs Adelpret II (1156-1172), das im Jahre 1230 an die Einsiedelei abgeterten wurde. Mehrere Überlieferungen besagen, dass Romedius ein Abkömmling der Grafen von Thaur in Nordtirol war.
Die Wallfahrtskirche S. Romedio befindet sich in der Nähe von Sanzeno im Nonstal und zählt zu den wohl interessantesten Beispielen der mittelalterlichen christlichen Kunst im Trentino. Der Wallfahrtsort erhebt sich auf einem 70 m hohen Kalkfelsen und besteht aus mehreren Kirchen und Kappellen, die sich der Felsenform anpassen. Mit schier endlosen Treppen.