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Santuari di San Romedio in der Gemeinde Coredo im Nonstal. Erste Nachrichten über dieses auch heute noch hochverehrten Wallfahrtsheiligtum im Gemeindegebiet von Coredo stammen aus dem 11. Jahrhundert. Dem Wallfahrtsort stark verbunden waren auch die Adelsgeschlechter des Nonsberges, von den Thun über die Cles bis zu den Spaur. Das äußerst Trutzburgenartige Erscheinungsbild der kleinen Klosteranlage in dieser versteckten Schlucht, die zweifelsohne auf den Grundresten einer früheren Burganlage errichtet wurde. Von Sanzeno führt heute ein Shuttlebus durch die Schlucht bis zu dem verstecktenHeiligtum. Fünf Kirchen sind übereinander erbaut, ein wirklich einzigartiges Bauwerk.
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Von Sanzeno aus führt der Weg durch eine tiefe Schlucht nach San Romedio. Vorbei an einer alten, zu einem Restaurant umfunktionierten Mühle tritt die Strasse unvermittelt in die Enge der Schlucht, die auf beiden Seiten von senkrechten, wie Pokennarbig durchlöcherten Felswänden gesäumt wird, es ist nur noch Platz neben der Strasse für ein friedlich rauschendes Bächlein. Heute kann man nicht mehr mit dem eigenen PKW hierher fahren, sondern ein Shuttlebus bringt die Besucher und Pilger zum Parkplatz am Fuße des Wallfahrts Heiligtums. Eine Brücke führt über das rauschende Bächlein und ein steiler Waldweg führt zu dem seltsamen Heiligtum empor. Falls Sie Kinder dabei haben, werden diese sich sofort dem Bärenzwinger zuwenden, wo immer ein paar Artgenossen des Bären gehalten werden, der Anno dazumal den Heiligen Romedius als Reittier diente und ihn friedlich nach Trient brachte. Durch das Tor betritt man den von Gebäuden umschlossenen Innenhof, wo sich links im Torgewölbe noch eine Gedenktafel für Andreas Hofer befindet, der hier mit dreihundert seiner Getreuen um einen günstigen Ausgang seines Befreiunskampfes gebetet hat. Im ersten Geschoß sind über einer Renaissanceloggia, deren Säulen um 1708 an Schloß Valer verkauft wurden, auch ein kleiner Andenkenladen und eine Bar, in der die Mönche auch gerne Hochprozentiges zu sich nehmen, natürlich nur als Medizin! Zu beiden Seiten des Torbogens sind zwei Kapellen. Doch dann begint der Aufstieg über die schier endlosen Treppen, deren Steilheit einem Pilger als besondere Buße erscheinen muß. Man erreicht die Saramentskapelle mit dem gotischen Netzgewölbe, erbaut von den Brüdern Christoph und Bernhard Thun. Längs der Wände der steilen Anstiegsgallerie  stehen die Lebensgroßen Figuren eines Kreuzweges. An den Wänden waren einst Votivbilder aus a, dass der Ort durch Gebete und fromme Wortellen Epochen, die leider wegen Diebstals abgehängt werden mußten. Endlich ist die Spitze des Felsens erreicht, wo sich der größte Kirchenraum und die Ältesten und kunstgeschichtlich interessantesten Bauteile befinden. Die Wände in dem dunklen Raum sind mit wenig wertvollen und schon recht verblassten Gemälden bedeckt. Es ist sicher schwierig angesicht vieler frommer Überlieferungen, die nachweilich mindestens 800 Jahre weit zurückreichende, geschichtliche Wahrheit von den Vorstellungen und Wünschen zu Trennen die sich im Volk angesammelt haben. Aber man darf nicht vergessen, dass der Ort durch Gebete und fromme Gedanken unzähliger Besucher während vieler Jahrhunderte eine Weihe erhält, deren Ausstrahlung beinahe unmerklich sich auf jeden Besucher überträgt. Dieser wirklich seltsame Wallfahrtsort ist unbedingt Sehenswert.
Die Wallfahrtskirche S. Romedio befindet sich in der Nähe von Sanzeno im Nonstal und zählt zu den wohl interessantesten Beispielen der mittelalterlichen christlichen Kunst im Trentino. Der Wallfahrtsort erhebt sich auf einem 70 m hohen Kalkfelsen und besteht aus mehreren Kirchen und Kappellen, die sich der Felsenform anpassen. Mit schier endlosen Treppen. Der Wallfahrtsort erhebt sich auf einem 70 m hohen Kalkfelsen und besteht aus mehreren Kirchen und Kappellen, die sich der Felsenform anpassen. Dieser faszinierenden Ort ist abseits menschlicher Siedlungen Die vielen Bauwerke stammen aus verschiedenen Epochen und die älteste Kirche wurde bereits um das Jahr 1000 auf das Grab des Hl. Romedius errichtet. Das Altarbild zeigt den Hl. Romedius mit dem Bären und ist von Johann Baptist Chiocchetti (um 1905)