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Santuari di San Romedio in der Gemeinde Coredo im Nonstal. Erste Nachrichten über dieses auch heute noch hochverehrten Wallfahrtsheiligtum im Gemeindegebiet von Coredo stammen aus dem 11. Jahrhundert. Dem Wallfahrtsort stark verbunden waren auch die Adelsgeschlechter des Nonsberges, von den Thun über die Cles bis zu den Spaur. Das äußerst Trutzburgenartige Erscheinungsbild der kleinen Klosteranlage in dieser versteckten Schlucht, die zweifelsohne auf den Grundresten einer früheren Burganlage errichtet wurde. Von Sanzeno führt heute ein Shuttlebus durch die Schlucht bis zu dem verstecktenHeiligtum. Fünf Kirchen sind übereinander erbaut, ein wirklich einzigartiges Bauwerk.
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“San Romedio” ist einsam im Wald gelegen und bildet ein ideales Wanderziel. Das Kloster wurde um das Jahr 800 gegründet. Heute gehört es den Franziskanern. Der Heilige Romedius, dem das Kloster geweiht ist, soll der Legende nach einen Bären gezähmt haben. Daher ist es nur logisch, dass sich beim Kloster heute ein Bärengehege befindet! Am Fusse des Heiligtums von San Romedio wurde im 13. Jahrhundert ein Hospiz gegründet, durch dessen schönen, im 15. Jh. umgestalteten Hof man die lange, gewundene Treppe betritt., die fünf Kapellen miteinander verbindet. Vorbei an drei gotischen Räumen gelangt man ganz oben in die Capella di San Nikolo durch ein bemerkenswertes romanisches Portal (11. Jh ?) . Angrenzend öffnet sich, auf der Spitze des Felsens, die Capella di San Romedio, ein zweischiffiger Raum vermutlich aus dem 8. oder 10. Jh. Hier kann man auch eine kleine Aussichts-Plattform betreten und in die wahrhaft schwindelerregende Tiefe blicken. Nach dem Torbogen mit dem Wappen des hl. Romedius befindet sich rechts, nach den 13 Stufen,  die Kapelle zum hl. Georg, die aus dem Jahre 1487 stammt und im gotischen Stil erbaut ist. Die Decke ist mit zwei Freskenserien ausgeschmückt. In den Lünetten zum Süden hin befinden sich die Symbole der vier Evangelisten. Nördlich davon sind die vier Kirchenlehrer des Abentlandes Augustinus, Hieronymus, Gregorius und Ambrosius. Die Seitenfenster zeigen den hl. Georg im Gebet und im Kampf mit dem Drachen und oberhalb der Eingangstür die wundersame Begebenheit des Zimmermanns, der vom Dach des Heiligtums stürzt. Die Kapelle wird auch Clesiana genannt, weil sie eine Weihegabe des Hauptmanns Georg von Cles, des Großvaters väterlicherseits, des berühmten Kardinals Bernhard ist. Der kleine Altar ist aus dem Jahre 1607. Die capella di San Giorgio und die beiden Kirchen des Heiligen Michael, die auch zum Heiligtum gehören, sowie die des hl. Romedius wurden erst im Zeitraum vom 15. bis 16. Jahrhundert errichtet, auch der Glockenturm stammt aus dieser Zeit. Wie erreicht man San Romedio ? Es befindet sich im Trentino im Nonstal. Auf der Brennerautobahn in San Michele all'Adige ausfahren und auf der ss 43 Richtung Cles fahren. An der Dermulu Abgabelung nach rechts wenden Richtung Mendola, nach 4 Kilometer erreicht man Sanzeno. In der Piazza nach rechts wenden und auf einer engen, asphaltierten Strasse zum Wallfahrtsort Parkplatz fahren.
Die Wallfahrtskirche S. Romedio befindet sich in der Nähe von Sanzeno im Nonstal und zählt zu den wohl interessantesten Beispielen der mittelalterlichen christlichen Kunst im Trentino. Der Wallfahrtsort erhebt sich auf einem 70 m hohen Kalkfelsen und besteht aus mehreren Kirchen und Kappellen, die sich der Felsenform anpassen. Mit schier endlosen Treppen. Die Capella Clesiana hat den Namen von Ihrem Stifter. Sie wird auch Georgskapelle genannt Der Altar stammt aus dem Jahre 1607. Um 1866 wurde sie vom Maler Antonio Dona de Mazin restauriert. Die Decke ist zwischen und auf den gotischen Netzrippen mit zwei Freskenserien ausgeschmückt. In den Lünetten zum Süden hin befinden sich die Symbole der vier Evangelisten An der nördlich gelegenen Decke  sind die vier Kirchenlehrer des Abentlandes Augustinus, Hieronymus, Gregorius und Ambrosius