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In der Zeit zwischen 1087 bis 1095 gründeten die Brüder Eberhard und Ulrich I. von Tarasp – Letzterer war Bischof von Chur – ein erstes Kloster und statteten es reich mit Stiftungen aus. Dem jungen Kloster wurde die Existenz nicht leicht gemacht. Die Gründung des Klosters ist auf die Initiative eines churrätischen Edelfreiengeschlechtes zurückzuführen, der Herren von Tarasp. Ihr Bestreben war es, in der Nähe ihrer Burg Tarasp bei Schuls ein Hauskloster zu errichten.
Kloster Marienberg liegt im Malser Gemeindegebiet auf 1.340 m, oberhalb der Ortschaft Burgeis. Der weiße festungsartige Bau in einer Hangmulde stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde von den Edlen von Tarasp gestiftet. Die ersten Mönche kamen vom Benediktinerkloster Ottobeuren im Unterallgäu in Bayern. Im Erdgeschoss des Klosters befindet sich seit 2007 ein Museum das den Besuchern Einblick in den Alltag des Klosterlebens verschafft.
Kloster Marieneberg Kloster Marienberg Auf einer Höhe von etwa 1350 m s.l.m. ist es die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas. Verkehrsmäßig erschlossen wird sie durch eine gut ausgebaute Bergstraße, die Burgeis mit den Weilern Amberg und Prämajur und mit der Ortschaft Schlinig im Schlinigt