Die Stiftskirche wurde 1956 zur Basilika erhoben. Es ist eine Basilika Minor - im Unterschied zu den 4  römischen Basilicae Maiores -, heute ein auszeichnender Titel für berühmte Wallfahrtskirchen und  hervorragende Klosterkirchen. Selten nur trifft man ein so schmuckloses Kirchenportal, aber ebenso  selten öffnet sich ein Portal einem so bezaubernden Kircheninneren. Die Marienkapelle wurde 1695/1696 von Johann und Simon Delai erbaut. Die Stukkaturen von Carlo  Consiglio (?) der auch in anderen Kirchen mit Delai arbeitete. Der Altar ist von Theodor Benedetti aus  Mori (um 1711). Das wunderschöne Gnadenbild der Gottesmutter aus dem Beginn des 16. Jahrhunderts. Die Kapelle  wurde in den letzten Kriegstagen im März 1945 durch Bomben schwer beschädigt und 1951 restauriert.  Dabei wurden die Kuppelfresken zum Teil neu gemalt und zwar von Johann Andre aus Innsbruck. Die  übrigen Kuppelfresken wie auch einige der drei Schiffe in der Stiftskirche wurden sehr gut  ausgebessert. Die letzte Renovierung der Kapelle erfolgte 1983 durch die Malerfirma Peskoller aus Bruneck. Bezüglich der Deckenfresken sei der Nichtfachmann daran erinnert, dass sie dem so genannten illusionistischen  Malstil angehören. Der Maler will im Beschauer die Täuschung (Illusion) erwecken, als ob sich über der  Decke neue Gebäude erhöben. Für die Untenansicht hat er die Bilder so gezeichnet, dass sich die  parallelen Linien in einem Punkt außerhalb des Bildes schneiden. Der Beschauer sieht die Bilder erst  richtig, wenn er diesen Blickpunkt gefunden hat. Um also z.B. die Deckenbilder der Seitenschiffe richtig zu sehen, muss er bis zur Bankreihe des Mittelschiffes zurückgehen. Wenn man sich im Kloster Neustift alles ansehen möchte, sollte man eine Führung mitmachen. Man  wird durch die Stiftskirche, den Kreuzgang, die Pinakothek und die Bibliothek geführt. Ohne Führung ist das nicht möglich. Oft finden die Führungen aber erst ab 10 Personen statt. Die ist aber jederzeit  möglich. Ich war an einem Montag bei der Führung. Innerhalb kürzester Zeit waren 30 Besucher vor Ort. Aber auch ohne Führung ist das Kloster unbedingt einen Ausflug wert. Sehr schön ist die barocke  Kirche. Zum Kloster gehört auch ein Stiftsgarten und Weinberge. . Nach dem Rundgang ist noch ein Abstecher in den Stiftskeller zu  empfehlen.  Der Preis für eine Person beträgt 5,50€ , Kinder ab 10 Jahren bezahlen 3,00€.
Das wunderschöne Gnadenbild der Gottesmutter aus dem Beginn des 16. Jahrhunderts. Die Kapelle wurde in den letzten Kriegstagen im März 1945 durch Bomben schwer beschädigt und 1951 restauriert Die angebaute Marienkapelle, auch Gnadenkapelle genannt, ist ein originaler Bau des Südbarock. Das Aussehen der Stiftskirche geht auf die Umbauarbeiten im Jahr 1734 zurück
Copyright © April 2014 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber.       mail - adolf.sparber@chello.at
Das ganze Kloster war von Wehrbauten eingeschlossen. Neben einem inneren Mauergürtel bestand eine äußere Ringmauer, die westlich bis zum Eisack reichte und nördlich und östlich unter Einschluss der Weinberge und Güter bis an die Strasse führte.  Am besten erhielt sch die hohe Ringmauer nördlich der Kirche mit dem Rondell, der' sogenannte Türkenturm und das anschließende Mauerstück, die spielerische Anlage der Engelsburg und der Stiftsmühle und der untere Teil des einstigen Brückenturms; alle Teile sind mit Schiessscharten und Schiessfenstern bewehrt. Als im 16. Jahrhundert die Türkengefahr groß war, erfolgte die Ausgestaltung der Stiftsbefestigungen. Das Augustiner Chorherrenstift Neustift, 1142 vom Brixner Bischof Hartmann gegründet, hat seither Geschichte gemacht.
Home Kloster Neustift Tourismus Links Marienkapelle in der Stiftskirche mit einer spätgotischen Madonna. Der Turm und die Gnadenkapelle wurden als die letzten Bombenschäden des Krieges durch die Restaurierung im Jahre 1982 unter Propst Chrysostomus Giner beseitigt. Der selige Bischof Hartmann gründete  (um 1140) drei Kilometer nördlich der Bischofsresidenz in Brixen im Eisacktal das Augustiner Chorherrenstift Neustift. Im Jahr 1140 wurde der selige Hartmann, Propst des Augustiner Chorherrenstiftes Klosterneuburg bei Wien, zum Bischof von Brixen gewählt.