Die Chorherren von Neustift und die Kapuziner von Sterzing waren schon immer bekannt, daß sie  besonders mit verzauberten Vieh und sonstigen unheimlichen Geschehnissen in den Dörfern gut  umgehen konnten. Dass die Kühe am Heiligen Abend miteinender reden ist im Wipptal und Eisackt allgemein bekannt. Da  ein Zuhörer aber selten etwas Gutes zu hören bekommt, meidet man an diesem Tag nach dem  "Stallgehen" das Vieh. Mann wirft den Kühen etwas mehr Futter als gewöhnlich in den Stallbarren , um  die Tiere zu beschwichtigen.  Ein Bauer aus Natz (auf einem Plateau über Kloster Neustift), wollte sich am Heiligen Abend  selbst  überzeugen, was seine Kühe zu sagen hätten und schlich nach dem Betläuten  heimlich in den Stall. Um  Mitternacht herum begannen die Kühe  wirklich zu sprechen.  Eine Kuh (Die "Bless") meinte das saure Futter tauge eher für Pferde als für ein Rindvieh. Eine andere  kritisierte gar das Stroh, welches der Bauer anstatt zu streuen gerne unters Futter mischte, und eine  Dritte meinte, dass vom "Staub" (ein Kraftfuttermittel aus Mehl) überhaupt nie etwas zu sehen wäre.  Außerdem waren alle Kühe einer Meinung dass sie allesamt ein Sklavenleben führen mussten. Der Bauer der selbst das ganze Jahr fütterte war baß erstaunt. Als er aber noch weiter vernahm im  kommenden Jahr werde der Fütterer selbst sterben, erblasste der Bauer, legte sich zu Bett und starb im kommenden Jänner eines  frühen Todes, ohne dass die Chorherren dies verhindern konnten.
  Jedem Menschen ist die Todesstunde genau vorherbestimmt. Das bezeugt unter anderem auch folgende Geschichte. Ein Holzhauer, der bei Kollmann (Unterhalb von Klausen)  im Wald Holz fällte, hörte öfter rufen : "Die Zeit ist aus - und er ist noch nicht da !" Der Holzknecht sah sich nach allen Seiten um, konnte aber keinen Menschen weit und breit sehen. Da wurde es ihm unheimlich, und schon wollte er die Axt liegen lassen und davon laufen , als plötzlich ein Mann die Strasse daher geritten kam und unweit von ihm tot vom Pferde fiel. Nun war es still
Die Chorherren von Neustift und die Kapuziner von Sterzing waren schon immer bekannt, daß sie besonders mit verzauberten Vieh und sonstigen unheimlichen Geschehnissen in den Dörfern gut umgehen konnten. Die Teufelsfratzen des unerhört lebendigen Bildes erinnern fast an Hieronymus Bosch, obwohl eine Beeinflussung von dieser Seite nicht gut möglich ist. Bild aus dem abergläubischen Mittelalter.
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Das ganze Kloster war von Wehrbauten eingeschlossen. Neben einem inneren Mauergürtel bestand eine äußere Ringmauer, die westlich bis zum Eisack reichte und nördlich und östlich unter Einschluss der Weinberge und Güter bis an die Strasse führte.  Am besten erhielt sch die hohe Ringmauer nördlich der Kirche mit dem Rondell, der' sogenannte Türkenturm und das anschließende Mauerstück, die spielerische Anlage der Engelsburg und der Stiftsmühle und der untere Teil des einstigen Brückenturms; alle Teile sind mit Schiessscharten und Schiessfenstern bewehrt. Als im 16. Jahrhundert die Türkengefahr groß war, erfolgte die Ausgestaltung der Stiftsbefestigungen. Das Augustiner Chorherrenstift Neustift, 1142 vom Brixner Bischof Hartmann gegründet, hat seither Geschichte gemacht.
Home Kloster Neustift Tourismus Links Der selige Bischof Hartmann gründete  (um 1140) drei Kilometer nördlich der Bischofsresidenz in Brixen im Eisacktal das Augustiner Chorherrenstift Neustift. Im Jahr 1140 wurde der selige Hartmann, Propst des Augustiner Chorherrenstiftes Klosterneuburg bei Wien, zum Bischof von Brixen gewählt.