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Seit 300 Jahren bewohnen Benediktinerinnen diese auf einem charakteristischen Felsen gelegene Abtei, die aus einer alten bischöflichen Burg hervorgegangen ist. Denn vom 6. bis zum 10. Jh. war Säben Bischofssitz. Auf dem "Akropolis von Tirol" genannten Felsen sind die Reste einer frühchristlichen Kirche zutagegetreten. - Kloster und Liebfrauenkirche sind aus dem 17. Jh. Die uralte "Akropolis von Tirol" war aller Wahrscheinlichkeit nach schon in vorgeschichtlicher Zeit eine Kultstätte, und eine alte Inschrift besagt, daß hier im 2. Jahrhundert nach Christus ein römischer Isistempel stand. Im 6. Jahrhundert ein Bischofssitz der verfiel aber rasch als die Residenz nach Brixen (Prishhna)  verlegt wurde.
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Kloster Säben thront fast wie eine Burg gut 200 m über Klausen, malerisch auf einem markanten Felsen, dem sogenannten Heiligen Berg oder Säbener Berg. Seit 1687 ist das Kloster ein Benediktinerinnenkloster. Auf dem Säbener Berg befinden sich auch vier Kapellen: die Marienkapelle, die Liebfrauenkirche, die Klosterkirche, der Jubiläumsbrunnen und die Heilig-Kreuz-Kirche. Die letztgenannte war 400 Jahre lang Bischofsitz des “Bistums Sabiona”. Um ca. 1.000 n. Ch Der Berg, auf dem Kloster Säben heute thront, war schon zur Jungsteinzeit besiedelt und gilt als einer der ältesten Wallfahrtsorte Tirols. Gut 200m über Klausen im Eisacktal thront das Kloster Säben weithin sichtbar auf einem markanten Felsen. Malerisch umgeben von Weinbergen zählt Säben unbestreitbar zu den schönsten Klosteranlagen Südtirols. Hoch auf dem isolierten Felsen über Klausen, der schon in prähistorischer Zeit besiedelt war und auf dem seit Ende des 6. Jh.s., die Bischöfe residiertenn, entstand im 11. Jh. nach dem verlegen des Bischofssitzes nach Brixen, eine Burg. Die schroff ansteigenden Mauern wecken die Erinnerung an einen frühchristlichen Bischofssitz - Sabiona, Sebona -, der sich hier, auf dem steil über dem Eisack aufragenden Bergkegel, im 5. - 6. Jahrhundert aus einer spätrömischen Siedlung entwickelt hat. Das Bild zeigt  die untere Sperrmauer.  Die Wehrmauer aus dem späten 13. Jahrhundert mit Schwalbenschwanzzinnen, einem ehemaligen Wehrgang und Schießscharten. Das  Rundbogentor  hat Buckelquaderrahmung. Das Gebiet des Städtchens Klausen ist nicht gerade arm an Burgen oder burgähnlichen Bauten, Doch Säben, die "Akropolis von Tirol" übertrifft sie alle in jeder Beziehung. Detail vom Rundbogentor mit Buckelquaderrahmung, dies ist auch heute noch der einzige Zugang zum Klosterberg. Mit Säben beginnt die mittelalterliche Geschichte Tirols. Der Name des Heidenkönigs Aristoganes verliert sich in der Zeit ... Gut erhalten hat sich noch der die untere einstige Burganlage, mit Schwalbenschwanzzinnen und mit einem ehemals innen offenen Viereckturm  bewehrten Ringmauer, die den ganzen Berg absprerrt. Das Foto zeigt den "Herrenturm". Die übrigen Teile der Burg stecken mehr oder weniger verändert in den Klostergebäuden, die um 1890 die heutige Form erhielten. das Foto zeigt die gewaltige Ringmauer, an der auch heute noch der Zugang zum Kloster entlangführt. Um 1535 tobte ein Brand in der Bischofsburg. Später wurden die Ruinen zu einem Kloster umgebaut und 1685 an Benediktinerinnen vom Nonsberg übergeben.1808 wurde das Kloster aufgehoben  und 1816 wiedererrichtet.
Säben (lat. Sabiona), gelegen auf dem Heiligen Berg oberhalb von Klausen, war schon in der Jungsteinzeit besiedelt, am Ort des heutigen Klosters befand sich früher eine spätrömische Siedlung. Es war auch das Zentrum, von dem aus in ganz Südtirol der christliche Glaube verbreitet wurde, siehe Archäologische Funde auf Kloster Säben. Vom 6. Jahrhundert bis ca. 960 befand sich hier ein Bischofssitz, zu dem auch die im frühen 5. Jahrhundert errichtete und ausgegrabene Kirche im Weinberg und ein großes Gräberfeld gehörten. Urkundlich belegt ist Bischof Ingenuin 579 als Teilnehmer der Synode von Grado. Der hl. Ingenuin ist in der Heilig-Kreuz-Kirche beigesetzt. Am 13. September 901 schenkte König Ludwig IV. dem Bischof Zacharias den Meierhof Prichsna, aus dem später Brixen entstehen sollte. Der Bischofssitz wurde spätestens 960 unter Bischof Richbert nach Brixen verlegt. Danach blieb Säben eine bischöfliche Wehrburg. Im 14. und 15. Jahrhundert war die Burg Säben Sitz des Richters von Klausen und Verwaltungsmittelpunkt der südlichsten Gebiete des Bistums Brixen.
Das Kloster Säben (729 m) thront förmlich gut 200 m über Klausen (521 m) - malerisch auf einem markanten Felsen über dem Eisacktal gelegen, umgeben von Weinbergen. Ende des 6. Jahrhunderts n.Chr, befand sich hier - und dies ist urkundlich belegt - der erste Bischofssitz Südtirols. Und seit dem 9. Jahrhundert schienen die Bischöfe von Säben als Feudalherren germanischer Fürsten auf