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Seit 300 Jahren bewohnen Benediktinerinnen diese auf einem charakteristischen Felsen gelegene Abtei, die aus einer alten bischöflichen Burg hervorgegangen ist. Denn vom 6. bis zum 10. Jh. war Säben Bischofssitz. Auf dem "Akropolis von Tirol" genannten Felsen sind die Reste einer frühchristlichen Kirche zutagegetreten. - Kloster und Liebfrauenkirche sind aus dem 17. Jh. Die uralte "Akropolis von Tirol" war aller Wahrscheinlichkeit nach schon in vorgeschichtlicher Zeit eine Kultstätte, und eine alte Inschrift besagt, daß hier im 2. Jahrhundert nach Christus ein römischer Isistempel stand. Im 6. Jahrhundert ein Bischofssitz der verfiel aber rasch als die Residenz nach Brixen (Prishhna)  verlegt wurde.
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Bereits in vorgeschichtlicher Zeit siedelte hier ein rätischer Stamm, der laut Forschungen verschiedener Wissenschaftler hier auch kulturelle Handlungen vollführte. Zur Zeit des römischen Kaiserreiches war hier der Isis- Kult verbreitet und es gab hier alle jene umfangreichen Dienstleistungen, die schon damals mit dem Vorhandensein einer Militärstation verbunden waren. Eine solche war von den Römern auf Säben errichtet worden.  Ende des 6. Jahrhunderts n.Chr, befand sich hier - und dies ist urkundlich belegt - der erste Bischofssitz Südtirols. Und seit dem 9. Jahrhundert schienen die Bischöfe von Säben als Feudalherren germanischer Fürsten auf. Sie hatten weltliche Machtbefugnisse, die ihnen (gemäß Tabarelli und anderer) direkt vom Kaiser übertragen worden waren. Zwischen 980 und 990 erfolgte die Verlegung des Bischofssitzes von Säben nach Brixen und im Jahre 1027 übertrug Kaiser Konrad der Salige den Bischöfen von Brixen offiziell die Machtbefugnisse von Reichsfürsten. Auf diese Weise sicherte sich der deutsche Kaiser beide Seiten des Brennerpasses in einer einzigen Hand, nämlich jener der Kirche. Die Diözese hatte eine politische und religiöse Machtbefugnis außergewöhnlicher Tragweite. Säben behielt seine Funktion als Kastell und Sommerresidenz der Brixner Bischöfe. Ministerialen der Diözese nahmen die Aufgaben wahr. Im Jahr 1535 wurde der Palas durch einen Blitzschlag zerstört. In der Folgezeit verfiel die Burg weiter.  Indessen entwickelte sich am Fuss des Säbener Burgberges die zwischen diesem und dem Eisack auf engem Raum angelegte Stadt Klausen zu einem bewehrten Gemeinwesen. Im Jahre 1686 richtete der Pfarrer von Klausen, Matthias Jenner, welcher seit 1681 den Wiederaufbau des verfallenen Säben durchgeführt hatte, auf Säben ein Benediktinerinnenkloster ein. Die vorhandenen Befestigungsanlagen blieben jedoch weiter bestehen. Aber die Erweiterung des Klosters 1890 hat den alten Baubestand weitgehend verändert. Erhalten blieb nur der Kassianturm mit seiner Zinnenmauer, ein Teil der ebenfalls zinnengekrönten Ringmauer, ein Teil der Mauern des einstigen Palas und zwei Rundbogenportale. In den Jahren 1797 und 1809, als bei Klausen gekämpft wurde, drangen die Franzosen in den Nonnenkonvent ein. Ein riesiges Kreuz an der alten Kreuzkirche erinnert an den Opfertod der Benediktinernonne Benedikta Senoner, die sich, um einem ruchlosen Soldaten zu entfliehen, in den Abgrund stürzte.  Die außerhalb der Klosterklausur gelegenen Kirchen und Anlagen können besichtigt werden. Von Klausen führt ein aussichtsreicher Fußweg in einer halben Stunde nach Säben. Der Berg, auf dem Kloster Säben thront, war schon zur Jungsteinzeit besiedelt. Die zum Kloster gehörige Heilig-Kreuz- Kirche war 400 Jahre lang Bischofsitz des "Bistums Sabiona". Im Bau, der wegen seines wehrhaften Charakters auf den ersten Blick mehr wie eine Burg wirkt, leben seit 300 Jahren Nonnen des Ordens der Benediktinerinnen in Klausur, zur Zeit sind es nur noch wenige Vertreterinnen.  Doch Kloster Säben ist nicht nur Wallfahrtsort, es hat sich auch als beliebtes Wanderziel für Familien etabliert.
Auf einem markanten Felshügel 200 m oberhalb des Künstlerstädtchens Klausen und umgeben von Weinhügeln steht mit dem Kloster Säben das Wahrzeichen der Stadt und einer der ältesten Wallfahrtsorte Tirols. Die Gnadenkapelle, Kreuzkirche und Klosterkirche sind täglich von 8.00 bis 17.00 bzw. 18.00 Uhr geöffnet. Das Kloster kann nicht besichtigt werden. Das Kloster Säben (729 m) thront förmlich gut 200 m über Klausen (521 m) - malerisch auf einem markanten Felsen über dem Eisacktal gelegen, umgeben von Weinbergen. Ende des 6. Jahrhunderts n.Chr, befand sich hier - und dies ist urkundlich belegt - der erste Bischofssitz Südtirols. Und seit dem 9. Jahrhundert schienen die Bischöfe von Säben als Feudalherren germanischer Fürsten auf