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Seit 300 Jahren bewohnen Benediktinerinnen diese auf einem charakteristischen Felsen gelegene Abtei, die aus einer alten bischöflichen Burg hervorgegangen ist. Denn vom 6. bis zum 10. Jh. war Säben Bischofssitz. Auf dem "Akropolis von Tirol" genannten Felsen sind die Reste einer frühchristlichen Kirche zutagegetreten. - Kloster und Liebfrauenkirche sind aus dem 17. Jh. Die uralte "Akropolis von Tirol" war aller Wahrscheinlichkeit nach schon in vorgeschichtlicher Zeit eine Kultstätte, und eine alte Inschrift besagt, daß hier im 2. Jahrhundert nach Christus ein römischer Isistempel stand. Im 6. Jahrhundert ein Bischofssitz der verfiel aber rasch als die Residenz nach Brixen (Prishhna)  verlegt wurde.
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Eine besondere Sehenswürdigkeit ist Kloster Säben, einer der ältesten Wallfahrtsorte und erster Bischofssitz Tirols. Auf diesen sagenumwobene harten Dioritfelsen ist schon in vorchristlicher Zeit ein bedeutender Siedlungsplatz. Hier finden sich Gräber sowohl aus rätischer, als auch germanischer Zeit. Zwischen 800 und ca. 1000 ist Säben ein bedeutender Bischofssitz, bevor dieser nach Brixen verlegt wird. Bei Säben hat ein Bub Schafe gehütet. Da sah er plötzlich vor der Felsenwand einen schönen Steig, der in dieselbe führte, und am Eingang saß eine Frau, welche Wolle zupfte. Sie winkte ihm, und er ging zu ihr. Sie sagte ihm nun, er solle eine Haselrute abschneiden. Er suchte eine und schnitt sie ab. Da sprach sie, es werden drei Würmer kommen, die solle er mit der Rute erschlagen, dann werde er den Schatz erhalten, und sie werde erlöst werden· Alsbald kamen die drei »Viecher« daher. Der Bube schlug aus Leibeskräften auf den ersten und tötete ihn. Beim zweiten ging es schwerer, denn der Knabe war schon müde und fing an, sich zu fürchten; aber er schlug ihn dennoch tot. Der dritte Wurm wehrte sich wütend, spie Gift und Feuer und tat ganz abscheulich.  Jetzt warf der Bub die Haselgerte weg und lief auf und davon· Die Frau klagte und jammerte aber, daß er sie nicht erlöst habe, und noch ferne hörte er ihr Weinen. Säbener Schatzsagen : Auf der Burg Säben, dem heutigen über dem Eisackstättchen Klausen auf steilem Fels aufragenden Nonnenkloster, herrscten in alten Zeiten Heiden, die später von der christlichen Bevölkerung, nach heftigen Kämpfen besiegt und in die Flucht geschlagen wurden. Ehe diese Heiden die Burg räumten, vergruben sie ihr Gold und Silber tief im Schlossfelsen . Eines Morgens stieg eine Klausnerin aus der Stadt nach Säben hinauf zur Frühmesse. Da sah sie am Berg einen goldenen Pflug liegen,, den ein schwarzer Hund mit feurigen Augen bewachte. Voll Schrecken lief das Weib über den Berg hinunter, anstatt beherzt den goldenen Pflug zu berühren und ihn damit zu gewinnen. Wanderer die abends nach dem Betläuten gegen Säben hinaufgingen, sahen auf dem Steig feurige Kugeln vor sich herrollen. Es waren Geister, welche den grossen Säbener Schatz bewachen, den siebzig Pferde nicht wegzuführen imstande wären, wenn man ihn heben könnte.
Eine besondere Sehenswürdigkeit ist Kloster Säben, einer der ältesten Wallfahrtsorte und erster Bischofssitz Tirols. Auf diesen sagenumwobene harten Dioritfelsen ist schon in vorchristlicher Zeit ein bedeutender Siedlungsplatz. in alten Zeiten Heiden, die später von der christlichen Bevölkerung, nach heftigen Kämpfen besiegt und in die Flucht geschlagen wurden. Ehe diese Heiden die Burg räumten, vergruben sie ihr Gold und Silber tief im Schlossfelsen . Das Kloster Säben (729 m) thront förmlich gut 200 m über Klausen (521 m) - malerisch auf einem markanten Felsen über dem Eisacktal gelegen, umgeben von Weinbergen. Ende des 6. Jahrhunderts n.Chr, befand sich hier - und dies ist urkundlich belegt - der erste Bischofssitz Südtirols. Und seit dem 9. Jahrhundert schienen die Bischöfe von Säben als Feudalherren germanischer Fürsten auf