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Seit 300 Jahren bewohnen Benediktinerinnen diese auf einem charakteristischen Felsen gelegene Abtei, die aus einer alten bischöflichen Burg hervorgegangen ist. Denn vom 6. bis zum 10. Jh. war Säben Bischofssitz. Auf dem "Akropolis von Tirol" genannten Felsen sind die Reste einer frühchristlichen Kirche zutagegetreten. - Kloster und Liebfrauenkirche sind aus dem 17. Jh. Die uralte "Akropolis von Tirol" war aller Wahrscheinlichkeit nach schon in vorgeschichtlicher Zeit eine Kultstätte, und eine alte Inschrift besagt, daß hier im 2. Jahrhundert nach Christus ein römischer Isistempel stand. Im 6. Jahrhundert ein Bischofssitz der verfiel aber rasch als die Residenz nach Brixen (Prishhna)  verlegt wurde.
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Der kostbarsten Schatz aber in der gotischen Frauenkirche ist hinter einer  unscheinbaren Holztür, nämlich die Statue der Gnadenmutter von Säben. Südlich an das Oktogon der Liebfrauenkirche schließt die kleine, romanische Marienkapelle an, deren Einrichtung zur Zeit ebenfalls deponiert ist. Hier stand lange Zeit die vielbesuchte Skulptur der sitzenden Muttergottes mit Kind, (Heute eine Kopie) die um 1500 für den Hauptaltar der alten Frauenkirche gemacht worden war. Heute steht dieses Kunstwerk, das durch einen besonderen Liebreiz des Gesichtsausdrucks von Mutter und Kind ausgezeichnet wird, in der Klosterkirche und kann dort jederzeit besichtigt werden. Die Marienstatue ist etwa 45 cm groß, eine holzgeschnitzte thronende Madonna als liebreizende junge Mutter mit ihrem auf dem Schoß sitzenden Kleinkind. Die satte Körperlichkeit, die Faltenbildung mit reichgeknitterten Bäuschen neben blechdünnen Stegen und detailreiche Natürlichkeit von Gesichtern und Kinderkörper weisen dieses volkstümliche Andachtsbildes der Brixner Schule der späten zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zu. Die Fassung wurde im 19. Jahrhundert erneuert. Die Liebfrauenkirche :  Der äußerlich unauffällige Achteckbau wurde von Giacomo Delai zwischen 1652 und 1658 errichtet. Im Inneren befinden sich die Deckengemälde des Barockmalers Stefan Kessler, prächtige Stuckarbeiten von Francesco Carlone und Simon Delai sowie der Rumpfer-Altar aus dem Jahre 1612. Aus der Zeit des frühen Christentums (2. Hälfte des 4. Jahrhunderts) stammt das Taufbecken in einem Nebenraum, den man vom Inneren der Kiche erreichen kann. Das Gnadenbild steht in einer seperaten Kapelle der Gnadenkapelle: Die kleine unscheinbare Kapelle zeigt in der Apsis noch gotische Bauteile aus der Zeit vor dem Neubau der Liebfrauenkirche. Am neugotischen Hochaltar befinden sich die Gnadenmutter von Säben, eine Kopie der wertvollen Madonnenstatue des Meisters Leonhard von Brixen. Das Original ist im Kloster verwahrt. Das Kloster Säben ist in der Tat ein Ort voller Geschichte und voller Faszination. Zwar steht es für Touristen heute nicht mehr in vollem Umfang zur Besichtigung frei, denn elf Benediktinerinnen leben vor Ort. Auch die Gnadenkapelle vom Kloster Säben ist ein einzigartiges Relikt vergangener Zeiten, welches vor allem durch seine gotischen Elemente hervorsticht. Sogar eine Madonnenstatue von Leonhard von Brixen kann hier bewundert werden. Allerdings handelt es sich dabei nurmehr um eine Kopie. Das Original wird von den Benediktinerinnen innerhalb der Klostermauern aufbewahrt. Ebenfalls zum Kloster Säben gehört die Klosterkirche. Dieser Bau ist ebenfalls eher schlicht und ohne aufwändige Schnörkel gefertigt. Hier kann der Besucher die Altarbilder bewundern, auf denen die Gründer des Ordens, Scholastika und Benedikt, zu sehen sind.
Hinter diesem kleinen Gebäude ist die Gnadenmutter von Säben ausgestellt. (Kopie) Der kostbarsten Schatz aber in der gotischen Frauenkirche ist hinter einer  unscheinbaren Holztür, nämlich die Statue der Gnadenmutter von Säben Gnadenkapelle. Die Säbener Gnadenmutter (Ende 15. Jh.) Kopie. Das Original wegen Diebstahlgefahr in Klausur verwahrt. Am neugotischen Hochaltar befinden sich die Gnadenmutter von Säben, eine Kopie der wertvollen Madonnenstatue. Das Kloster Säben (729 m) thront förmlich gut 200 m über Klausen (521 m) - malerisch auf einem markanten Felsen über dem Eisacktal gelegen, umgeben von Weinbergen. Ende des 6. Jahrhunderts n.Chr, befand sich hier - und dies ist urkundlich belegt - der erste Bischofssitz Südtirols. Und seit dem 9. Jahrhundert schienen die Bischöfe von Säben als Feudalherren germanischer Fürsten auf