Die Burg an der Spitze des Kirchhügels soll einst Trettenstein genannt worden sein. Nur noch Reste eines Turmes und ein deutlich sichtbarer Graben , sind von der Burg erhalten, die wohl eine trutzige Fluchtburg gewesen ist. Um das Jahr 1169 werden erstmals die “Herren von Lavant” erwähnt, die im 15. Jahrhundert ausstarben. Die Burg wurde dann später Sitz der Ministerialen, der Grafen von Lechsgemünd, und später der Grafen von Görz.
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Der Kirchbichl von Lavant - ein heiliger Berg in Osttirol - mit archäologischer Ausgrabung und Museum. Die barockisierte Wallfahrtskirche Kirche St. Ulrich. Lavanter Kirchbichl (810 m). Im Westen und Osten durch je einen Bach und im Süden durch eine tiefe Schlucht abgetrennt bot der Kirchbichl schon immer natürlichen Schutz und ist ein idealer Ort für eine Fluchtburg. Mit zwei mächtigen Türmen gebaut als Sperre am einzigen Zugang zum Kirchhügel von Lavant. Im Westen und Osten ist die einstige Burganlage von zwei tiefen Schluchten ganz unzugänglich. Ein idealer Ort für eie Burg. Home Ruine Trettenstein Links Home Ruine Trettenstein Links Burgruine Trettenstein - Bilder Osttirol
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Im Westen und Osten durch je einen Bach und im Süden durch eine tiefe Schlucht abgetrennt bot der Kirchbichl schon immer natürlichen Schutz und ist ein idealer Ort für eine Fluchtburg. Die Burg an der Spitze des Kirchhügels soll einst Trettenstein genannt worden sein. Nur noch Reste eines Turmes und ein deutlich sichtbarer Graben , sind von der Burg erhalten, 2 km östlich der römischen Stadt Aguntum liegt der Lavanter Kirchbichl mit Ausgrabungen aus vorchristlicher Zeit und die Wallfahrtskirchen St. Ulrich sowie St. Peter und Paul. Der Kirchbichl von Lavant - ein heiliger Berg in Osttirol - mit archäologischer Ausgrabung und Museum. Unter der Peter- und Pauls Kirche liegen noch Teile der Burg Trettenstein. Vieles stürzte in die Schlucht. Seit 1948 werden am Lavanter Kirchbichl Ausgrabungen durchgeführt, die spätantike - frühchristliche Siedlungsreste zutage brachten. 1950 wurde die frühchristliche Kirche entdeckt und bis 1952 untersucht. Wegen der Anwesenheit eines Vorsprungs im Scheitel der  halbrunden Priesterbank, der als Unterbau eines Thrones diente, interpretierte Miltner diese als Bischofskirche . Blick auf die Pfarr- und Wallfahrtskirche zum hl. Ulrich von der antiken Bischofskirche aus gesehen. Ab dem 5. Jahrhundert n. Chr. wurden die frühchristlichen Kirchen errichtet, deren prächtige Ausstattung mit Marmor und Säulen für einen beachtlichen Wohlstand spricht. Die meisten Häuser verfügten über Heizungen, wobei sich sowohl Hypokaustenheizungen  als auch die für die Spätantike charakteristischen Schlauchheizungen finden. Oft waren Marmorsteine als Spolien eingebaut, jedenfalls die älteste Bodenheizung. Diese Gebäude waren aus Bruch- und Bachsteinen mit viel Mörtel errichtet und  mit einem grauen oder rötlichen Mörtelestrich ausgestattet. Die Innenwände waren großteils verputzt Das steile Gelände des Hügels wurde in regelmäßigen Stufen bis auf den Fels abgearbeitet und direkt darauf wurden die Häuser gebaut. Im 3. Jahrhundert nahm die Siedlungstätigkeit am Lavanter Kirchbichl einen schlagartigen Aufschwung. Germanen bedrohten die gesamte Provinz und so wurden erste Rückzugssiedlungen notwendig
Ein heiliger Berg in Osttirol 2 km östlich der römischen Stadt Aguntum liegt der Lavanter Kirchbichl mit Ausgrabungen aus vorchristlicher Zeit und die Wallfahrtskirchen St. Ulrich sowie St. Peter und Paul. Schon in keltischer Zeit befand sich dort eine Tempelanlage. Durch eine Schlucht und zwei Bäche vom Tal abgetrennt, bot der Kirchbichl schon immer natürlichen Schutz vor Feinden. Innerhalb einer Festung aus dem 5. Jhdt. wurde eine Bischofskirche erbaut. Eine Antikensammlung der Ausgrabungen befindet sich in einem Museumsraum am Fuße des Kirchbichls. Die meisten Fundstücke jedoch sind im archäologischen Museum von Schloss Bruck in Lienz zu besichtigen.