Die Burg an der Spitze des Kirchhügels soll einst Trettenstein genannt worden sein. Nur noch Reste eines Turmes und ein deutlich sichtbarer Graben , sind von der Burg erhalten, die wohl eine trutzige Fluchtburg gewesen ist. Um das Jahr 1169 werden erstmals die “Herren von Lavant” erwähnt, die im 15. Jahrhundert ausstarben. Die Burg wurde dann später Sitz der Ministerialen, der Grafen von Lechsgemünd, und später der Grafen von Görz.
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Der Kirchbichl von Lavant - ein heiliger Berg in Osttirol - mit archäologischer Ausgrabung und Museum. Die barockisierte Wallfahrtskirche Kirche St. Ulrich. Lavanter Kirchbichl (810 m). Im Westen und Osten durch je einen Bach und im Süden durch eine tiefe Schlucht abgetrennt bot der Kirchbichl schon immer natürlichen Schutz und ist ein idealer Ort für eine Fluchtburg. Mit zwei mächtigen Türmen gebaut als Sperre am einzigen Zugang zum Kirchhügel von Lavant. Im Westen und Osten ist die einstige Burganlage von zwei tiefen Schluchten ganz unzugänglich. Ein idealer Ort für eie Burg. Home Ruine Trettenstein Links Home Ruine Trettenstein Links Burgruine Trettenstein - Sage Osttirol
 Das Kniebeugen der Schafe Ober Lavant im Pustertale (im Tale der Wand) liegt die Pfarrkirche St. Ulrich. Höher noch als diese steht ein St. Peter und Paul geweihtes Kirchlein. An der Stelle des letzten erhob sich eine Feste, der stattliche Trettenstein, auch Ultburgstadl genannt. Diese Feste ist nicht mehr. Einst, noch bevor sie stand, weideten auf jener Berghöhe Hirten ihre Schafherden und entdeckten mit einem Male im Gebüsch ein uraltes Marienbild, um welches ringsherum die Schafherde mit den Vorderfüßen kniebeugend lag. Eilends wurde das Bild aus Schutt und Buschwerk hervorgezogen und ihm eine Kapelle errichtet. Später erbaute man die Burg, und das Bild kam in die Schloßkapelle. Aber es begab sich, daß die ganze Feste ins Tal herabstürzte und nichts davon stehenblieb, als ihre Kapelle mit dem wundersamen Bilde, das noch heute im alten Bergkirchlein zu sehen ist und verehrt wird. Nach der Legende soll dieser sakrale Bau 850 von Papst Leo IV. eingeweiht worden sein. Um diese Begebenheit rankt sich die Legende, dass der Pontifex Maximus an den vier Ecken des Baues Sand verschüttet haben soll. Die Anzahl der Körner soll den Tagen des Ablasses entsprechen. Deshalb knieten Wallfahrer an den vier Ecken nieder, um die Vergebung der Sünden zu erlangen. Die Kirche wurde auf den Mauern der ehemaligen Burgkapelle errichtet und 1485 engeweiht. In den Bau wurden römische Kunstgegenstände aus dem Umfeld eingearbeitet, wie das Relief einer Kutsche aus der Römerzeit. Die drei Flügelaltäre stammen aus dem 16. Jahrhundert. Das Muttergottesbild in Lavant Dies Bild wurde in einem Gebüsche von Hirten entdeckt, welche Vieh hüteten. Die Lämmer und Schafe, welche zuerst in die Nähe des Gnadenbildes kamen, ließen sich auf ihre Vordersätze nieder, als ob sie beten wollten. Das machte die Hirten aufmerksam, sie giengen zur Stelle und fanden im Gestäude das wunderthätige Bild. Der die Kirche einweihende Bischof soll an jeder Ecke derselben einen Hut voll Sand ausgeschüttet haben, mit der Erklärung:"So viel Sandkörner, so viele Jahre Ablaß." In der Pfarrkirche zeigt man ein Horn, womit man einst statt der Glocken das Volk zum Gottesdienste zusammen gerufen haben soll. Sagen aus Tirol, Gesammelt und herausgegeben von Ignaz V. Zingerle, Innsbruck 1891  
Der ursprüngliche Bau wurde im 16. Jahrhundert errichtet. 1770 wurde die Kirche unter Einbeziehung der bisherigen Bausubstanz umgebaut, wobei das Spitzportalerhalten blieb. Nach der Legende soll dieser sakrale Bau 850 von Papst Leo IV. eingeweiht worden sein. Um diese Begebenheit rankt sich die Legende, dass der Pontifex Maximus an den vier Ecken des Baues Sand verschüttet haben soll. Sage