Die Burg an der Spitze des Kirchhügels soll einst Trettenstein genannt worden sein. Nur noch Reste eines Turmes und ein deutlich sichtbarer Graben , sind von der Burg erhalten, die wohl eine trutzige Fluchtburg gewesen ist. Um das Jahr 1169 werden erstmals die “Herren von Lavant” erwähnt, die im 15. Jahrhundert ausstarben. Die Burg wurde dann später Sitz der Ministerialen, der Grafen von Lechsgemünd, und später der Grafen von Görz.
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Der Kirchbichl von Lavant - ein heiliger Berg in Osttirol - mit archäologischer Ausgrabung und Museum. Die barockisierte Wallfahrtskirche Kirche St. Ulrich. Lavanter Kirchbichl (810 m). Im Westen und Osten durch je einen Bach und im Süden durch eine tiefe Schlucht abgetrennt bot der Kirchbichl schon immer natürlichen Schutz und ist ein idealer Ort für eine Fluchtburg. Mit zwei mächtigen Türmen gebaut als Sperre am einzigen Zugang zum Kirchhügel von Lavant. Im Westen und Osten ist die einstige Burganlage von zwei tiefen Schluchten ganz unzugänglich. Ein idealer Ort für eie Burg. Home Ruine Trettenstein Links Home Ruine Trettenstein Links Burgruine Trettenstein - Sehenswertes Osttirol
Nachdem Karl der Große im Jahr 811 den Draufluss als Grenze zwischen dem Patriarchat von Aquileia und der Erzdiözese Salzburg festgelegt hatte, verblieben Aquileia im Raum des heutigen Bezirkes Lienz nur mehr die Orte Lavant, Tristach und Amlach. Allerdings konnte sich der Patriarch auch im Bereich um St. Andrä in Lienz, auf der Anhöhe ("Patriarchesdorf"), für einige Zeit durchsetzen.  Mit der Teilung des Patriarchates (1752) gehörte der Landstrich südlich der Drau zur Erzdiözese Görz. Im Zuge der Diözesanregulierungen unter Kaiser Joseph II. standen Lavant und Tristach für kurze Zeit unter Laibacher Administration und gingen 1798 an das tirolische Bistum Brixen über.  Heute gehört die Pfarre der Diözese Innsbruck an. Das Patrozinium ist realitiv jung - St. Ulrich starb 973 und wurde 993 kanonisiert -, doch ergaben archäologische Grabungen des Jahres 1993, dass der einer gotischen Kirche vorangegangene Bau zwei Phasen aufweist.  Die jüngere Phase kann aufgrund eines aufgefundenen Schmuckstückes in die Zeit zwischen 750 und 1050 datiert werden, während Phase I noch weiter zurückliegt.  Das Gotteshaus von Lavant war ursprünglich eine Eigenkirche im Besitz Vollfreier, was durch die urkundlich überlieferte Übergabe (1085/1097) eines Viertels der Dotation und des Anteils an der Kirche am Berg Lavant ("in monte loant") an Brixen durch den vollfreien Geistlichen namens Hunpreht feststeht. Ursprünglich gehörte auch Ötting (Kärnten, jenseits des Kärntner Tores) zur Pfarre Lavant. Der Sitz des Pfarrers wechselte seit 1230/1231 mit Tristach. Dieser Zustand erhielt sich bis um 1500, bis die pfarrlichen Rechte end-gültig nach Tristach übertragen wurden. Ötting hatte sich bereits am Ende des 14. Jahrhunderts von der Seelsorgsgemeinde Lavant-Tristach abgesondert. Im Jahr 1781 wurde Lavant von Tristach getrennt und wiederum Sitz einer eigenen Pfarre.  Der Legende nach ist die Kirche St. Ulrich von Papst Leo IV. persönlich eingeweiht worden, was aber nicht möglich ist, da dieser Rom nie verlassen hat. Die Pfarrkirche von Lavant wurde um 1770 (Fertigstellung 1771) von Thomas Mayr, vulgo "Hatzer", vom Rindermarkt in Lienz, großzügig erneuert, laut Inschrift am Triumphbogen "A FVNDO" (= von Grund auf).
Die Pfarrkirche von Lavant wurde um 1770 (Fertigstellung 1771) von Thomas Mayr, vulgo "Hatzer", vom Rindermarkt in Lienz, großzügig erneuert, laut Inschrift am Triumphbogen "A FVNDO" (= von Grund auf). Die Legende vom "Lavanter Marienbild" und die Gewährung verschiedener Ablässe führten besonders seit dem 17. Jh. viele Wallfahrer aus der Umgebung, aus dem Drau-, Möll- und Iseltal insbesonders am 1. und 2. Sonntag nach Ostern auf den Lavanter Kirchbichl. Sehenswertes
Die Pfarr und Wallfahrtskirche St. Ulrich