Die Lienzer Klause ist eine Klause in Osttirol. Die Klause wurde nie belagert oder erstürmt, da die umliegende Gegend meist unter gleichbleibender Herrschaft war. Geschichtliche Bedeutung fand sie jedoch erst nach ihrer Auflassung während der Französischen Kriege.
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Obwohl die Klause im Laufe der Zeit sehr verfiel, sollte sie in den Franzosenkriegen bzw. dem Tiroler Volksaufstand im Jahre 1809 noch einmal eine bedeutende strategische Rolle spielen. Die Klause mit Blickrichtung talauswärz ins Pustertal. In den 1760er Jahren wurde eine neue Straße im Tal gebaut. Die alte hohe Poststraße verlor somit ihre Bedeutung und mit ihr auch die Klause  Die Klause wurde unter Denkmalschutz gestellt. So starteten die ersten Renovierungsarbeiten in den 70er Jahren. Heute ist die Lienzer Klause eine Ruine. Durch private und öffentliche Mittel wird ihr völliger Verfall verhindert. Home Lienzer Klause Tourismus Links Home Lienzer Klause Tourismus Links
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Die Lienzer Klause bildet eine Talsperre zur Verteidigung des Pustertales gegen Osten. Die Strassendurchfahrt Richtung Lienz. Die Klausendurchfahrt Richtung Lienz. Um 1241 wurde die Lienzer Klause urkundlich als "Klause bei Neuenburg" genannt und bildete einen Teil der Grenzlienie gegen die Grafen von Görz. Die Klausendurchfahrt Richtung Lienz. Um 1271 gelangt das Pustertal in den Besitz der Görzer, die Lienzer Klause verliert ihre strategischen Bedeutung, wird aber als Gerichtssitz. ein verwaltungsrechtliches Zentrum. Blick auf einen mächtigen Torturm. Im 15. und 16. Jahrhundert wird die Lienzer Klause erweitert, vor allem wegen der Türkengefahr zu einer Festung ausgebaut. Hoch über der Klause an der Strasse entstanden neue Befestigungen. Der sogenannte "Pulverturm" wurde nach einem teiweisen Einsturz 2002 wieder gesichert und restauriert. Dieser Turm wurde nit einem Zwinger umfasst und durch eine doppelte Sperrmauer mit der Klause im Tale verbunden. In diesem Zwinger siend heute Schautafeln über die Entstehung und der Bauweise des Turmes zu lesen. Den Eingang in den Turm bildete ein nicht mehr erhaltener Hocheinstieg in der Südwand.  Über Mauerresten aus dem 12. Jh. wurde dieser sogenannte "Pulverturm" errichtet.. In den Jahren 1664 wurde der aktuelle Zugang im Erdgeschoss angelegt. Der noch gut erhaltene Teil der Klause mit der Tordurchfahrt und em dahinter liegenden Pflegehaus. Durch die besonderen geografischen Voraussetzungen war die Talverengung der Lienzer Klause im 17. und 18. Jh. von Bedeutung. Über der Tordurchfahrt ist der Kaiseradler und der Tiroler Adler zu sehen.  Man fährt von Lienz Richtung Pustertal, kurz hinter Leisach zeigt ein Wegweiser zur Lienzer Klause. Zwei nach Osten vorgeschobene Bastionen wurden angelegt die von mächtigen Gäben umgeben sind.  In den Freiheitskriegen 1809 kam der Feste noch einemal  große Bedeutung zu. Denkmal der Freiheitskämpfer, die die Klause am 8. August 1809 gegen eine zwanzigfache Übermacht der Franzosen und Italiener verteidigten
Auf Grund der anhaltenden Bedrohung durch die Osmanen wurde die Klause im 15. und 16. Jahrhundert fortwährend ausgebaut. Dabei wurden die mittelalterlichen Bauten größtenteils abgetragen. Im Jahre 1661 wurde der Waffenstillstand zwischen dem Erzherzogtum Österreich und den Osmanen aufgekündigt. Aus diesem Grund wurde die Klause durch die Baumeister Christoph und Elias Gumpp nach den damals modernsten Erkenntnissen ausgebaut. 1664 und 1665 wurde die Klause zu einer Festung Richtung Osten mit weit ausgreifenden Basteien erweitert.Fünf Jahre später wurden die Mauerwerke abermals verstärkt. Obwohl die Klause im Laufe der Zeit sehr verfiel, sollte sie in den Franzosenkriegen bzw. dem Tiroler Volksaufstand im Jahre 1809 noch einmal eine bedeutende strategische Rolle spielen. Das österreichische Militär hatte den Tiroler Landsturm verlassen und diese waren daher auf sich alleine gestellt.