Die Lienzer Klause ist eine Klause in Osttirol. Die Klause wurde nie belagert oder erstürmt, da die umliegende Gegend meist unter gleichbleibender Herrschaft war. Geschichtliche Bedeutung fand sie jedoch erst nach ihrer Auflassung während der Französischen Kriege.
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Obwohl die Klause im Laufe der Zeit sehr verfiel, sollte sie in den Franzosenkriegen bzw. dem Tiroler Volksaufstand im Jahre 1809 noch einmal eine bedeutende strategische Rolle spielen. Die Klause mit Blickrichtung talauswärz ins Pustertal. In den 1760er Jahren wurde eine neue Straße im Tal gebaut. Die alte hohe Poststraße verlor somit ihre Bedeutung und mit ihr auch die Klause  Die Klause wurde unter Denkmalschutz gestellt. So starteten die ersten Renovierungsarbeiten in den 70er Jahren. Heute ist die Lienzer Klause eine Ruine. Durch private und öffentliche Mittel wird ihr völliger Verfall verhindert. Home Lienzer Klause Tourismus Links Home Lienzer Klause Tourismus Links
Die Kapelle gegenüber dem Freiheitsdenkmal und der Klause ist die älteste Lourdeskapelle in Osttirol. Sie wurde von Michael Tagger gestftet und 1893 errichtet. Die Nische in der Apsis ist als Lourdesgruppe mit Figuren von Maria und Bernadette, sowie einen Brunnen gestaltet. Die Nachbildung der Grotte Massabiele im französischen Wallfahrtsort erinnert an die Erscheinung der Mutter Gottes vor der Müllerstochter Bernadette Soubirous im Jahre 1858. Die Erscheinung  in Form einer weiß gekleideten Frau offenbarte sich als die „unbefleckte“ Empfängnis“ und beauftragte Bernadette damit eine Kirche zu errichten. Während einer dieser Erscheinungen soll in der Grotte eine Quelle entsprungen sein, der Heilkräfte zugeschrieben werden. Bernadette Soubirous trat in ein Kloster ein, wo sie ein zurückgezogenes und bescheidenes Leben führte. Sie wurde am 8. Dezember 1933 heilig gesprochen. „Ich hörte ein Geräusch, ähnlich einem Windstoß, ich erhob die Augen zur Grotte und sah eine weiß gekleidete Dame, welche ein weißes Kleid , einen blauen Schleier und auf jeden Fuß eine goldene Rose trug“   Bernadette Soubirous „Ich bin die unbefleckte Empfängnis Maria. Betet, betet mit Vertrauen und ihr werdet erhört werden.“ Inschrift in der Lourdekapelle. Die Lourdeskapelle wurde 1893 in nächster Nähe zur Lienzer Klause errichtet und stellt die älteste Lourdeskapelle in Osttirol dar. Der Giebelbau mit eingezogener, polygonaler Apsis und Giebelreiter beherbergt eine Lourdesgrotte mit Figuren der Maria und Bernadette aus Gröden. Die Hauger Schützen feierten bei der Lienzer Klause  Am Hohen Frauentag, 15. August, feierte die Hauger Schützenkompanie die hl. Messe bei der Lourdeskapelle in Leisach und beging das traditionelle Fest bei der Lienzer Klause. Der Gottesdienst bei der Lourdeskapelle wurde von Dekan Mag. Bernhard Kranebitter zelebriert und von der Hauger Musikkapelle umrahmt. Anschließend wurden die Frauenbuschen geweiht, die wie jedes Jahr von den Leisacher Bäuerinnen gebunden worden waren.
Es ist die älteste Lourdeskapelle in Osttirol dar. Der Giebelbau mit eingezogener, polygonaler Apsis und Giebelreiter beherbergt eine Lourdesgrotte.                                                                                    Die Lourdeskapelle wurde 1893 in nächster Nähe zur Lienzer Klause errichtet und stellt die älteste Lourdeskapelle in Osttirol dar. Der Giebelbau mit eingezogener, polygonaler Apsis und Giebelreiter beherbergt eine Lourdesgrotte.