Ruine AUFENSTEl N (Navis)
Die Herren von Aufenstein werden seit dem Beginn des 13. Jh.s erwähnt und sind Ende des 14. Jh.s ausgestorben. In der Burg am
Eingang des Navistales wurde 1308 die von Heinrich von Aufenstein erbaute Kapelle geweiht. Die Burg wurde 1336 wegen Rebellion ihrer
Besitzer zerstört, 1430 wurde nur mehr "der Burgberg zu Aufenstein samt dem Gemäuer" zum Lehen gegeben. Nach anderen Nachrichten
wäre die Feste noch im ganzen 15. Jh. bewohnt geblieben. Auf jeden Fall ist sie schon früh verfallen. Bis heute hat sich neben der Kirche
St. Kathrein nur mehr die ehemalige zweigeschossige Burgkapelle (mit interessanten Wandgemälden des 14. Jh.s) und dahinter
kümmerliches Mauerwerk erhalten, während an Stelle der eigentlichen Burg die heutige Kirche steht.
Copyright © März 2014 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber
Die Herren von Auffenstein werden im Zusammenhang mit der Burg im 13. Jh. erwähnt; 1336 wurde Aufenstein während einer Rebellion zerstört. Ende des 14. Jh.s starb dann das Geschlecht der Auffenstein aus. Zweigeschoßiger Bau mit Burgkapelle (1308 geweiht); aus den Trümmern der Burg wurde 1474  die heutige Kirche erbaut: Interessante Fresken aus dem 14. Jh Home Home Ruine Aufenstein Ruine Aufenstein Tourismus Tourismus Links Links
Am Eingang des Navistals liegt die Kirche St. Katrein, diese wurde aus den Steinen der Burg Aufenstein errichtet. Dem Kirchlein angeschlossen ist die Burgkapelle, diese wurde 1130 geweiht und 1404 wurde die Kirche St. Katrein urkundlich als Filalkirche erwähnt. Der Spätgotische Baue wurde 1817 barockisiert. Im Jahr 1953 wurde mit der Restaurierung der gotischen Wandmalereien (um 1330 - 1350) begonnen. Der Spätrokoko-Hochaltar enthält ein aus dem Jahr 1884 stammende Altarblatt mit Madonna und der hl. Katharina. Zwei spätromanische Figuren stellen Maria und den Engel Gabriel dar. Pfarrlich zu Matrei, verwaltungspolitisch aber zur Gemeinde Navis, gehört die malerisch auf einer Felskupppe am Taleingang stehende sakrale Baugruppen von St. Kathrein: die erhaltene Kapelle der bereits im Mittelalter zerstörten Burg der Herren von Aufenstein sowie die im 15. Jh. nördlich angebaute gotische, später barockisierte Katharinakirche. Die Kirche St. Kathrein steht mit der ehemaligen Burgkapelle der Burg Aufenstein hoch oben auf einem Felsvorsprung über der Naviser Schlucht. Diese Kirche wurde 1404 urkundlich erstmals erwähnt und war im spätgotischen Baustil errichtet worden. Erst um 1880 wurde die Kirche barockisiert. Der Hochaltar ist Spätrokoko. Das Altarblatt zeigt die Madonna und die hl. Katharina (um 1884). In der Kirche war auch eine romanische Verkündigungsgruppe mit Lebensgroßen Schnitzfiguren. Heute wegen Diebstahlgefar in Sicherheit gebracht. Die Kirche hat ein schlichtes Langhaus mit steilem Satteldach, und einem niedrigen eingezogenen Chor. Über dem profilierten Westportal ist in einer Nische ist ein barockes Fresko mit der Madonnan zwischen hl. Katharina und hl. Barbara. An der Decke sind in Medaillons mit Fresken aus dem Leben der hl. Katharina aus den Jahren um 1817. An der südlichen Schiffswand  ist eine barocke Holzfigur der Rosenkranzmadonna (18. Jh. ?) Leider ist die interessante Verkündigungsszene aus der Romanik vor Dieben in Sicherheit gebracht worden. Die beiden Figuren, Maria und der Erzengel Gabriel stellen nur einen schwachen Abklatsch von dem Eigentlichen Schatz dieser Kirche der ursprünglich in der Burgkapelle der Herren von Aufenstein zu bewundern war, dar ! Früher hatten Ganoven eine Ehre. Heute ist ihnen nichts mehr heilig. Kirchen müssen immer öfter außerhalb der Messen abgeschlossen werden. Denn vom Opferstock bis zum Altarkreuz wird alles geklaut.
Am Eingang des Navistals liegt die Kirche St. Katrein, diese wurde aus den Steinen der Burg Aufenstein errichtet. Im Hintergrund sieht man die Ulrichkirche oberhalb des Weilers Tienzens. Einst war eine romanische Verkündigungsgruppe in der Kirche aufgestell die heute wegen Diebstahlgefahr in Sicherheit gebracht werden musste. Das Bild zeigt den Erzengel Gabriel (Kopie)