Die Burgruine Boymont wurde um 1230 erbaut. 1742 durch Brand zerstört, seither Ruine.  Es war sicherlich eine der schönsten Burgen Tirols. Von Schloss Korb aus zu Fuß erreichbar, 3/4 Stunde.  Bildet mit Hocheppan und Schloss Korb das berühmte Burgendreieck.  Schloss Boymont befindet sich auf einem waldigen Felsrücken oberhalb der kleinen Ortschaft Missian. Funde belegen, dass dieser Burghügel bereits in prähistorischer Zeit besiedelt war. Die Burg wurde von den Grafen von Eppan um 1235 erbaut, welche es als Lehe an die Familie von Boymont weitergaben. Um 1400 wohnte ein gewisser Herr Ulrich Kässler auf Schloss Boymont, ein Sekretär von Herzog Friedrich mit der leeren Tasche. Dieser heiratete im Jahr 1413 Barbara von Boymont. 1425 brannte jedoch das Schloss aufgrund von Brandstiftung, man vermutet einen Erbschaftsstreit. Von da an war die Burg dem Verfall überlassen, bis der jetzige Besitzer Fritz Dellago das Gebäude im Jahr 1977 restauriert.
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 Nur noch als Skelett eines vornehmen mittelalterlichen Adelssitzes steht heute Boymont vor uns.  Die um 1230 erbaute Burg, die durch ihre elegante, rechteckige Anlage auffällt, wurde 1742 durch einen Brand zerstört und seitdem nicht wieder aufgebaut.  Der schöne Innenhof des Schlosses lädt den Wanderer zum Verweilen ein, zudem werden sogar Erfrischungsgetränke serviert. Rundbogenfenster, Reste der Burgkapelle und einige andere architektonische Eigenheiten verlocken Interessierte zu näherer Betrachtung Ein Aufstieg (etwa 20 Min.) vom tiefer gelegenen Schloß Korb lohnt auch wegen der schönen Aussicht.
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Über dem Tor war einst die Burgkapelle. Boymont ist eine sehr anschaulich gestaltete hochmittelalterliche Wohnburg, die jeglichen Verteidigungscharakters entbehrt. Schloss Boymont (italienisch Castel Boymont) ist eine hochmittelalterliche Burgruine westlich von Bozen über dem Eppaner Ortsteil Missian in Südtirol. Die Erbauungszeit der Burg liegt zwischen 1220 und 1230. Die zwei Jahrzehnte von 1220 bis 1240 können als die Blütezeit des Tiroler Burgenbaues angesehen werden. Erbauer waren vermutlich Angehörige einer Seitenlinie der Grafen von Eppan. Zwischen 1239 und 1245 erscheint in den Quellen mehrfach ein Heinrich von Boymont, Vasall des Grafen Ulrich von Eppan-Ulten. Die späteren Herren von Boymont spielten insbesondere im 14. Jahrhundert eine wichtige Rolle. Um 1400 befand sich die Burg in den Händen des oberösterreichischen Kanzleischreibers Ulrich Kässler (Kassler),  die reiche Erbtochter Barbara von Boymont geheiratet hatte. Dieser bürgerliche Aufsteiger war ein Günstling des Tiroler Landesfürsten Herzogs Friedrich mit der leeren Tasche (1382–1439).[1] 1425 brannte die Burg, wahrscheinlich aufgrund von Brandstiftung Auf diesem Steinsockel stand ein mächtiger Holzbalken der die Decke des Rittersaales trug. Boymont ist eine romanische Burganlage und wurde wohl in einem Zug in fast rechteckiger Form erbaut. Die Baulinien sind für eine hochmittelalterliche Anlage ungewöhnlich klar durchkonzipiert und entsprechen spätstauferzeitlichen Vorbildern.  Boymont ist zwar einigermaßen wehrhaft angelegt, diente aber vor allem dem angenehmen Wohnen Die Ruine befindet sich auf einem Felsrücken. Der Burghügel war bereits in prähistorischer Zeit besiedelt. Dies belegen Funde aus der Eisenzeit, unter anderem eine Fibel aus Bronze. Unterhalb der Burg liegt Schloss Korb.  Da die stattliche Anlage seit dem Brand von 1425 nicht mehr ausgebaut wurde, hat sich die große romanische Wohnburg fast ohne spätere Um- und Zubauten erhalten. Die Ruine liegt mitten im Wald, oberhalb von Missian. Entgegen den Lagen anderer Burgen ist Schloss Boymont ohne Probleme zu Fuss erreichbar. Der schöne Innenhof des Schlosses lädt den Wanderer zum Verweilen ein, zudem werden sogar Erfrischungsgetränke serviert.