In der Gemarkung von Missian erhebt sich über Schloss Korb auf einer nur mässig abfallenden Kuppe aus dem Wald die Burgruine Boymont. Wegen ihrer regelmässigen Anlage und der Schönheit ihres Baues, zählt sie nach Weingartner trotz ihres Verfalles - sie wurde jahrzehntelang vermachlässigt - zu den hervorragendsten der tirolischen Burgen.   Die Hauptfassade von Burg Boymont mit ihrem mächtigen Viereckturm blickt stolz über das Etschtal. Das Innere der Burg ist völlig verfallen. Einst aber breitete sich der Rittersaal über zwei Drittel der Südfront aus mit seinen acht dreiteiligen, steingerahmten Rundbogenfenstern mit zierlichen Säulen und romanischen Kapitellen. Die Burgkapelle trug ehedem Freskenschmuck, doch ist von den Malereien nichts erhalten.   Die Herren von Boymont, Ministerialen der Grafen von Eppan, erbauten Boymont um 1230 und blieben bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts in seinem Besitz. Im Jahre 1425 brannte die Burg, wahrscheinlich aufgrund von Brandstiftung, ab.  Im gleichen Jahr erwarben die Grafen von Wolkenstein-Trostburg die Ruine. Von diesen kaufte sie 1884 Josef von Zastrow, schließlich 1910 Anton Graf Enzenberg, dessen Familie sie noch heute besitzt.   Um 1230, von den Grafen von Eppan erbaut, wird Schloss Boymont als Lehen an die Familie von Boymont (ein Ministerialgeschlecht) und von Korb übergeben. Fast zwei Jahrhunderte später ergeht der Besitz durch eine Erbschaft an Ulrich Kässler, dem Sekretär von Herzog Friedrich mit der leeren Tasche. Ungefähr 12 Jahre später ging die Burg aufgrund eines Erbstreites in Flammen auf und wurde dabei zu einem grossen Teil zerstört.  Die Burgruine ist auf einem etwas steilen Fußweg von Schloss Korb aus in einer halben Stunde, sowie auf weiteren Pfaden von Hocheppan und von der Perdoniger Straße her erreichbar. Zum Glück wurde diese Anlage im Jahre 1977 von Fritz Delago erworben, der auf eigene Kosten die Mauern und Türme befestigen ließ und die Sanierung des gesamten Gebäudes vorgenommen hat. Heute gibt es dort auch einen Gastbetrieb, der von Ostern bis Ende Oktober geöffnet bleibt. Man kann dort ausgezeichnete Weine verkosten.    Die Burgruine kann jederzeit besichtigt werden.
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 Nur noch als Skelett eines vornehmen mittelalterlichen Adelssitzes steht heute Boymont vor uns.  Die um 1230 erbaute Burg, die durch ihre elegante, rechteckige Anlage auffällt, wurde 1742 durch einen Brand zerstört und seitdem nicht wieder aufgebaut.  Der schöne Innenhof des Schlosses lädt den Wanderer zum Verweilen ein, zudem werden sogar Erfrischungsgetränke serviert. Rundbogenfenster, Reste der Burgkapelle und einige andere architektonische Eigenheiten verlocken Interessierte zu näherer Betrachtung Ein Aufstieg (etwa 20 Min.) vom tiefer gelegenen Schloß Korb lohnt auch wegen der schönen Aussicht.
Die Ruine liegt mitten im Wald, oberhalb von Missian. Entgegen den Lagen anderer Burgen ist Schloss Boymont ohne Probleme zu Fuss erreichbar. Der schöne Innenhof des Schlosses lädt den Wanderer zum Verweilen ein, zudem werden sogar Erfrischungsgetränke serviert. Die eleganten Säulchen am Fenster weisen in die Zeit der Staufer zurück. Um 1230, von den Grafen von Eppan erbaut, wird Schloss Boymont als Lehen an die Familie von Boymont (ein Ministerialgeschlecht) und von Korb übergeben. Fast zwei Jahrhunderte später ergeht der Besitz durch eine Erbschaft an Ulrich Kässler, dem Sekretär von Herzog Friedrich mit der leeren Tasche. Ungefähr 12 Jahre später ging die Burg aufgrund eines Erbstreites in Flammen auf.