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Ruine BRANDIS bei Lana Die ausgedehnte Anlage erhebt sich auf einem von Natur aus nur wenig geschützten Hügelabsatz. Sie umfaßte ursprünglich zwei heute völlig verfallene Wohntrakte und den ungewöhnlich stattlichen Bergfried, von dem eine Ecke 1807 einstürzte. Dieser enthält sechs Geschosse, von denen die oberen bewohnt waren und heute noch die ursprünglichen romanischen Bogenfenster aufweisen. Der ursprüngliche Eingang befand sich im 3. Geschoß, von dem eine Treppe in der Mauerdicke weiter aufwärts führte.
Auf einem eher sanften als wehrhaften Hügelabsatz in der Berglehen von Niederlana liegt der  ausgedehnte Ruinenkomplex der Stammburg der Herren von Lana, Burg Brandis, nach der  sich das heute noch bestehende  Geschlecht der Grafen Brandis nannte. Über die ganze  Etschtalbreite ist vor allem die Ruine des überaus stattlichen Bergfrieds zu erblicken der 1807  einstürzte. Burg Brandis (Lana): heute nur noch Ruine; die Burg bestand aus dem freistehenden Bergfrit,  dem Wohnhaus mit Burgeingang und Wirtschaftsgebäuden, umschlossen von einer  weitläufigen Ringmauer; seit 800 Jahren im Besitz der Grafen Brandis, deren neues  Herrenhaus sich nun unterhalb der Burg befindet; keine Besichtigung. Nach einer Version reicht die Burg ins sechste Jahrhundert zurück; nach der allgemein  angenommenen Überlieferung wurde das Schloss um 1179 von Heinrich Brandiser an den  bereits bestehenden Turm angebaut. Urkunden berichten 1236, Pranthoch Brandiser hätte von seinen drei Brüdern, die sich in die benachbarte Leonburg zurückgezogen hätten, das alleinige Nutzungsrecht für die Burg Brandis und die Erlaubnis zum Bau eines Wehrturmes erhalten.  Dieser Turm ist jüngerer Entstehung als die anderen Wehrbauten des Burgkerns.  Die Kapelle wurde um 1500 gebaut (sie steht im Norden der Burgmitte). In der zweiten Hälfte  des 16. Jahrhunderts ging Brandis entsprechend den veränderten Lebensgewohnheiten seines Festungscharakters verlustig und es wurden erweiternde Zubaute zum Wehrturm aufgeführt,  Palas und andere Wohnbauten im Nordteil. Die Erneuerungen und Erweiterungen währten zwei Jahrhunderte bis zur endgültigen Gestaltung der Kapelle im 17. Jahrhundert.  Im Jahre 1807 stürzte ein Teil des arg zerklüfteten Turmes eines Nachts auf den Wohnbau,  wobei die Frau des Schlossverwalters, Anna von Rutter, den Tod fand. Darauf entschloss sich Graf Brandis zum Bau eines neuen  Schlosses auf einer wenig entfernten Anhöhe. Bei Einsturz des Bergfrits soll auch eine reiche Waffensammlung verschüttet  worden sein. Deshalb hat der jetzige Graf Brandis Nachforschungen im Schutt anstellen lassen und tatsächlich Reste von  Rüstungen entdeckt. Brandis wie Leonburg haben das seltene Glück, seit dem 12. Jahrhundert im Besitz derselben Familie zu  sein. Durch die Klugheit des Hildebrand von Brandis blieben beide Burgen 1292 von Meinhard II. verschont, indem er beide dem  Sieger anbot und sie von ihm wieder zu Lehen erhielt.  Die Ruine kann mit Erlaubnis des Grafen Brandis besichtigt werden.
Südlich der Pfarrkirche von Niederlana erhebt sich über der Talsohle, und daher auch von der Staatsstrasse auf der anderen Seite der Etsch sichtbar, die mächtige Ruine der Burg Brandis. Heute nur noch Ruine; die Burg bestand aus dem freistehenden Bergfried, dem Wohnhaus mit Burgeingang und Wirtschaftsgebäuden, umschlossen von einer weitläufigen Ringmauer Sie liegt auf 373 m Höhe und ist leider dem Verfall ausgeliefert. Im Jahre 1179 baute ein Herr Heinrich Brandiser zum Turm noch die Schlossanlage dazu. Ein Bericht bezeugt im Jahre 1807 einen Einsturz des bereits zerklüfteten Turmes, bei dem die Frau des Schlossverwalters, Frau Anna von Rutter zu Tode kam