Auf einem heute völlig unzugänglichen Felsen in der Sarntalschlucht sieht man die wenigen Reste einer Burg deren Namen unbekannt ist und deshalb nach einem nahen Bauernhof, dem Fingeller Hof, Fingeller - Schlössl genannt wird.

Das Fingellerschlössel ist eine Burgruine im Sarntal in Südtirol.  Zur Burg gelangt man über die Sarner Straße, die durch das Sarntal auch nach Wangen-Bellermont und Reinegg führt.

Die Burgruine ist seit dem Bau der Sarner Straße völlig unzugänglich (möglich, daß ein Bergsteiger dahin kommt.) aber für einen "normalen" Burgbesucher ist keine nähere Besichtigung möglich.
 

 
Der heutige Name Fingeller Schlössl wurde von dem nah gelegenen Fingeller Hof übernommen. Neuere Erkenntnisse beweisen, dass es sich bei dieser Ruine um die Reste der Burg Walbenstein handelt.

 

   

Unterhalb der Ruine Rafenstein, die hoch über Bozen den alten Weg ins Sarntal überwacht, erhebt sich ganz isoliert auf einem Felsen eine andere Ruine, die kaum bekannt ist und Fingellerschloss genannt wird.

Früher soll es Niedergoldeck geheißen haben, aber niemand weis darüber genaue Auskunft zu geben. Die Burg war nur von geringem Umfange, und die Volkssage erfüllt sie mit ihren Geheimnissen, Geistern, Jungfrauen, Schätzen, feurigen Hunden, glimmenden Kohlen und irrenden Lichtlein wie so manche andere.

Wahrscheinlich erscheint, dass der Volksmund hier einen ritterlichen Namen verstümmelt und daß jene Burg das Vintler oder Vinteler Schloss heißen muss und dass sie gleich dem noch immer wohnlich erhaltenen , durch seine sagengeschichtlichen Freskenmalereinen anziehenden und vielbesuchten Schlosse Runkelstein, ein Besitztum des edlen Geschlechts der Vintler gewesen, vielleicht deren erstes und früh verlassenes Stammschloss. Fingler und Vindler lassen sich leicht im Laufe der Jahrhunderte verschmelzen.

 


 Das Fingellerschloss

 

Unter der Trümmerburg Rafenstein, die über Bozen im Bezirk Sand an dessen obersten Punkte hoch am Saumweg ins Sarntal liegt, erhebt sich ganz isoliert auf einem Felsen eine andere Ruine, die wenig bekannt ist  und das Fingeller Schloss heißt.

 

Früher soll es Niedergoldeck geheißen haben, aber niemand weiß drüber genaue Auskunft zu geben. Die Burg war nur von geringen Umfang, und die Volkssage erfüllte sie mit ihren Geheimnissen, Geistern, Jungfrauen, Schätzen, feurigen Hunden, glimmende Kohlen und irrende Lichtlein, wie so manche andere.

 

Wahrscheinlich erscheint, dass der Volksmund hier einen  ritterlichen Namen verstümmelt und dass jene Burg das Vintler oder das Vinteler Schloss heißen muss und dass sie gleich dem noch immer wohnlich erhaltenen, durch seine Sagegeschichtlichen Freskenmalereien anziehenden und viel besuchten Schloss Rungelstein (Runkelstein) ein Besitztum des edlen Geschlechts der Vintler gewesen, vielleicht deren erstes, ältestes und früh verlassenen Stammschlosses. Vingler und Fingler lassen sich leicht im Laufe der Jahrhunderte verschmelzen!

 

Die ehemaligen Hauptmauern der Hauptgebäude sind um die 1,80 Meter, die Ringmauer nur 1,20 Meter dick. Diese vergleichsweise schwachen Mauern genügten, um Sicherheit zu gewährleisten, denn die überaus sichere Lage den Einsatz von schwerem Belagerungsgerät wie etwa von Rammböcken unmöglich.
Die Anlage zieht sich schräg vom Felskopf den Hang hinunter und besteht aus einer größtenteils verfallenen Ringmauer, die einen höher gelegenen zweiteiligen Wohntrakt und ein tiefer gelegenes, dreigeschossiges Gebäude umschließt
 

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