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Die alte Zollstätte wurde 1779 aufgelassen und nach Martinsbruck verlegt. Im zweiten Koalitionskrieg (Napoleonische Kriege) von 1799 machten die Pfundser Schützen 300 Gefangene in Finstermünz. Finstermünz (ab 1856 Altfinstermünz, rätorom. Vestmezia) ist eine mittelalterliche Gerichtsstätte und Grenzbefestigung auf der Via Claudia Augusta in der gleichnamigen Finstermünzschlucht. Die Feste liegt auf dem Gemeindegebiet Nauders.
Ein am Ufer des Inns gelegener, turmartiger, fünfstöckiger Bau mit Schießscharten, Wehrgang, Gewölbe, Stuben mit Kassettendecken. Die gesamte Anlage wird zur Zeit (2008)Restauriert.  Auf einem Wellenbrecher im Inn liegt ein Turm mit Zinnen und Pechnase in der Mitte der Innbrücke. 1471 erbaute Herzog Sigismund von Tirol die Zollfeste, die fortan Sitz des landesfürstlichen Pflegers, Zöllners und Amtsinhaber wurde.  Familie Purtscher erwarb 1784 die Klause Finstermünz, die jedoch durch die Verlegung der Strasse 1853/54 an Bedeutung verlor.
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Ungefähr eine viertelstunde Fußmarsch von Altfinstermünz entfernt, am Berg an der Reschenpass Straße liegt Hochfinstermünz. Am Finstermünzpass, wo die alte Kaserne der Straßensperre von Nauders befindet, befand sich vor ca. hundert Jahren ein Wirtshaus. An der viel begangenen und befahrenen Reschenstraße wurden zahlreiche Gäste beherbergt und verköstigt, von denen einige auf rätselhafte Art verschwanden und nie mehr auftauchten, Die alte Kaserne ist noch vorhanden. Hier war noch vor hundert Jahren ein Wirtshaus, das an der vielbegangenen und befahrenen Reschenstrasse zahlreiche Gäste beherbergte, von denen manche auf rätselhafte Art verschwanden Als einst ein ungewöhnlich harter Winter angebrochen war schickte der Besitzer des Gasthauses seine Kinder zu einem Vetter, dem Metzger, nach Nauders, damit sie dort ohne weiten, gefahrvollen Weg die Schule besuchen konnten. Wie nun eines Tages der kleine Sohn des Wirtes dem Vetter beim Schlachten eines Kalbes zusah, rief das Knäblein aus : "Grad so macht es mein Vater mit den reichen Leuten, die bei uns übernachten !" Schreckensbleich hörte der Metzger die verräterische Kunde aus arglosem Kindermund. Er teilte sie dem Gericht in Nauders mit und bald war das Mördernest im Wirtshaus an der Reschenstrasse ausgehoben.  Der Wirt und seine Helfer verfielen dem Henker. Das Gasthaus und seine unterirdischen Gewölbe, in dem man viele Gebeine der ermordeten Reisenden fand wurde niedergerissen. Die Güter des verbrecherischen Besitzers wurden zur Gründung eines Spitalfonds in Nauders. Noch lange Jahre nachher wurde der unheimliche Ort, dem zur Nachtzeit oft gespenstische Lichter erhellten, von den Leuten gemieden.
Gegenüber der Festung, die mit ihren Montalembert-Türmen den Engpaß bei Nauders bewacht, liegt ein Bauernhof, Perdisch geheißen; Hier stand das alte  Wirtshaus. Es ist ein mächtiger, fünfgeschossiger Steinquaderbau mit Schießscharten und wurde als Straßensperre errichtet, um das Inntal vor möglichen Truppeninvasionen aus der Lombardei oder dem Engadin zu schützen. Die Festung Nauders ist die einzige noch vollstän