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Auf einem gewaltigen
Felsblock, der vor Urzeiten aus der wilden Nordwand der Sanrnerspitze
abbrach, hat man diese stolze Burg errichtet. Die Ruine ist in den
Jahren 1976/77 gesichert und in ihrem Baubestand erhalten worden.
Die Burg am
Fuße der Santnerspitze wurde von den Herren von Hauenstein im 12.
Jahrhundert erbaut. Die Burg wurde im 15. und 16. Jahrhundert
vergrößert. Einer ihrer Besitzer war der berühmte Minnesänger Oswald von
Wolkenstein.
Als Oswald von Wolkenstein jedoch mit
14 Jahren Margarete von Schwangau heiratete, brauchte er ein
standesgemäßes Haus und wollte somit Burg Hauenstein für sich gewinnen.
Jedoch besaß er das Geld zur Ablöse
nicht und besetzte kurzerhand das Anwesen. Nach einem langjährigen Kampf
um die Burg konnte der Streit um 1427 beigelegt werden und Oswald
erhielt als Entschädigung den alleinigen Besitz der Burg. In diesen
Jahren entstand auch das bekannte „Hauensteinlied“ des Minnesängers.
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