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Die große Burganlage in beherrschender Höhenlage über steil abfallenden Felsen war im 12. und 13. Jh. Sitz der Eppaner Grafen. Seit 1911 ist die Burgruine im Besitz der Grafen von Enzenberg.
Das Etschtal von Meran bis zur Salurner Klause, das Überetsch, den Bozner Talkessel und angeblich 36 Burgen kann man von dieser ideal gelegenen, trutzigen Ruine überblicken. Die Burg war im frühen 12. Jh. errichtet worden. Faszinierend sind die um 1200 entstandenen Fresken in der noch gut erhaltenen Burgkapelle, darunter ein Bild mit einer sympathischen »Knödelfresserin«.Erbaut von Ulrich II von Eppan circa um 1153, der in Feindschaft mit dem Bistum Trient und den Grafen von Tirol lebte. Als seine Söhne Friedrich und Heinrich von der Haderburg aus eine päpstliche Gesandtschaft, welche unter dem Schutze von Kaiser Barbarossa stand, überfielen, schickte der Kaiser eine Strafexpedition unter der Führung des bayrischen Herzogs Heinrich den Löwen nach Eppan. 
Weit ober Missian auf steilen Felswänden ragt die “Wehr- und Trotzburg” in den Himmel. Zwischen 1964 und 1967 wurde die Anlage  renoviert.  Erreichbar ist die Burg von St. Pauls über Missian (Fahrweg bis zu den Unterhauserhöfen, Mark. 9, dann Fußweg 30-50 Min.), oder auch von der Ruine Boymont oder von Perdonig her. Die Ruine Hocheppan ist Zweifellos einer der Höhepunkte der Ritterromantik in Südtirol. Die Burg ist jederzeit zu besichtigen. Eine bescheidene Gastwirtschaft lädt zum verweilen ein.  Das Bild zeigt Hocheppan um das Jahr 1829