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Das Etschtal von Meran bis zur Salurner Klause, das Überetsch, den Bozner Talkessel und angeblich 36 Burgen kann man von dieser ideal gelegenen, trutzigen Ruine überblicken. Die Burg war im frühen 12. Jh. errichtet worden. Faszinierend sind die um 1200 entstandenen Fresken in der noch gut erhaltenen Burgkapelle, darunter ein Bild mit einer sympathischen »Knödelfresserin«.Erbaut von Ulrich II von Eppan circa um 1153, der in Feindschaft mit dem Bistum Trient und den Grafen von Tirol lebte. Als seine Söhne Friedrich und Heinrich von der Haderburg aus eine päpstliche Gesandtschaft, welche unter dem Schutze von Kaiser Barbarossa stand, überfielen, schickte der Kaiser eine Strafexpedition unter der Führung des bayrischen Herzogs Heinrich den Löwen nach Eppan. 
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Die mittelalterliche Burganlage der Burg Hocheppan ist heute wieder nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten für alle kultur- und kunstgeschichtlich interessierten Besucher geöffnet. Burg Hocheppan wurde als Trutzburg, also als Festung gegen Kämpfe, im Jahre 1125 von Graf Ulrich II. von Eppan erbaut. Die Forscher sind sich nicht einig, ob dies wirklich der Zeitraum ist, in dem die Anlage entstand.  Nach einem Rundgang zwischen den historischen Gemäuern lädt die Burgschenke mit Südtiroler Spezialitäten und einem malerischen Burggarten zu einer Rast ein. Die Inhaber der Burg wohnten vorher in Altenburg bei St. Pauls. Nachdem ihnen jener Standpunkt zu unsicher geworden war, wechselten sie auf die schroffen Felsen. Der Bergfried ist mit seiner fünfeckigen Form einer der wenigen seiner Art Hier war einst die Zugbrücke in die Burg. Eine der eindrucksvollsten Burganlagen Südtirols befindet sich weit oberhalb von Missian. An steiler Felswand prangt das  Schloss Hocheppan. Dass diese Burg einst die mächtigste Anlage im ganzen Land war, Das erste Burgtor. Im Jahre 1158 überfielen die Herren von Eppan eine päpstliche Gesandschaft und wurden mit der Zerstörung der Burg unter Heinrich dem Löwen bestraft. Hocheppan wurde bald wieder aufgebaut. Blick in die Tiefe von der Burgruine.  Im Jahre 1315 erhielten die Herren von Tirol die Anlage, die sie verschiedenen Familien zu Lehen gaben. Seit 1911 ist Burg Hocheppan im Besitz der Grafen von Enzenberg. Die mächtigen Mauern der Burg der Eppaner Grafen beeindruckt auch heute noch. Die schützenden Teile der Burganlage stammen aus dem 16. Jahrhundert. Außerhalb der Ringmauer schützt zudem ein Rondell vor Angriffen. Das Schloss Hocheppan im Überetsch ist eine der mächtigsten Burganlagen des Landes.  Der 23 Meter hohe Bergfried, heute ohne Stiege, steht nahe dem Burgtor. Die Kapelle wurde 1131 geweiht. Sie besteht aus einem kryptaähnlichen Unterbau und einer flachgedeckten Oberkirche mit drei halbrunden Apsidennischen. Die Außenwand der Kapelle ziert dieses Fresko. Es zeigt Dietrich von Bern (den Gotenkönig Theoderich den Großen) Wo ist der Ursprung dieser Burg? Zweifellos haben bereits in frühen Zeiten die Menschen die außerordentlich günstige Lage dieser Örtlichkeit erkannt und genützt. Gewiss hatten bereits die Räter hier eine Wallburg.
Unter allen Burgen Südtirols nimmt Hocheppan eine Sonderstellung ein. Die Erinnerung an die kampfbewegte und tragische Geschichte der Erbauer, die stolze , weithin sichtbare und beherrschende Lage und die große Ausdehnung der Burg flößen auch heute noch respekt ein. Man weiß heute mit ziemlicher Sicherheit, wann die Burg erbaut wurde. Um 1131 wurde die Burgkapelle geweiht, und da man annimmt , dass dies der offizielle  Schlusspunkt  dieses umfangreichen Burgenbaues ist schätzt man die Erbauung dieser Burg zwischen 1125 und 1130. Die Burg hat alle Eigenschaften des damals “modernen” Burgenbaues an sich. Die fast uneinnahmbare natürliche Lage, einen mächtigen Bergfried, hohe starke Mauern, enge Zwinger und einen auch künstlich erweiterten vertieften schützenden Halsgraben. Eppan ist die burgenreichste Region Europas, mit über 180 Burgen,Schlössern und Ansitzen
Weit ober Missian auf steilen Felswänden ragt die “Wehr- und Trotzburg” in den Himmel. Zwischen 1964 und 1967 wurde die Anlage  renoviert.  Erreichbar ist die Burg von St. Pauls über Missian (Fahrweg bis zu den Unterhauserhöfen, Mark. 9, dann Fußweg 30-50 Min.), oder auch von der Ruine Boymont oder von Perdonig her.