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Das Etschtal von Meran bis zur Salurner Klause, das Überetsch, den Bozner Talkessel und angeblich 36 Burgen kann man von dieser ideal gelegenen, trutzigen Ruine überblicken. Die Burg war im frühen 12. Jh. errichtet worden. Faszinierend sind die um 1200 entstandenen Fresken in der noch gut erhaltenen Burgkapelle, darunter ein Bild mit einer sympathischen »Knödelfresserin«.Erbaut von Ulrich II von Eppan circa um 1153, der in Feindschaft mit dem Bistum Trient und den Grafen von Tirol lebte. Als seine Söhne Friedrich und Heinrich von der Haderburg aus eine päpstliche Gesandtschaft, welche unter dem Schutze von Kaiser Barbarossa stand, überfielen, schickte der Kaiser eine Strafexpedition unter der Führung des bayrischen Herzogs Heinrich den Löwen nach Eppan. 
Eine der eindrucksvollsten Burganlagen Südtirols befindet sich weit oberhalb von Missian. An steiler Felswand prangt das Schloss Hocheppan. Dass diese Burg einst die mächtigste Anlage im ganzen Land war, glaubt jeder Besucher auf Anhieb.Erbaut von Ulrich II von Eppan circa um 1153, der in Feindschaft mit dem Bistum Trient und den Grafen von Tirol lebte.    Als seine Söhne Friedrich und Heinrich von der Haderburg aus eine päpstliche Gesandtschaft, welche unter dem Schutze von Kaiser Barbarossa stand, überfielen, schickte der Kaiser eine Strafexpedition unter der Führung des bayrischen Herzogs Heinrich den Löwen nach Eppan. Damit endete die Grafschaft von Eppan. Die Burg Hocheppan war nun nicht mehr Stammsitz einer Dynastie, wechselte öfters Besitzer und verfiel nach und nach. Seit 1912 befindet sich die Burgruine im Besitz der Grafen Enzenberg. Sie wurde 1999 restauriert. Wie ein Adlerhorst steht die Burgruine Hocheppan auf einem kühn aus dem Wald emporragenden Felsen, der auf drei Seiten durch einen Abgrund unzugänglich und auf der vierten Seite nur durch eine schmale Landzunge mit dem Berg verbunden ist. Von Korb und Boymont ist sie rund 40 Minuten entfernt. Der 23 Meter hohe Bergfried, heute ohne Stiege, steht nahe dem Burgtor. Von ihm aus überblickt man das ganze Etschtal und die einmündenden Seitentäler, von ihm aus konnte man jede Bewegung bei Freund und Feind überwachen, in ihm besaßen die Burgherren ein hervorragendes Instrument der Kriegführung.  Wo ist der Ursprung dieser Burg? Zweifellos haben bereits in frühen Zeiten die Menschen die außerordentlich günstige Lage dieser Örtlichkeit erkannt und genützt. Gewiss hatten bereits die Räter hier eine Wallburg und vielleicht hat auch Drusus dies sich zunutze gemacht. Wenige Jahre nach dem Bau der Burgkapelle änderte sich die Situation der Burgherren vollständig. Gegen Mitte des 12. Jahrhunderts kam die zwischen den Grafen von Eppan und den Grafen von Tirol schon lange bestehende Spannung zu vollem Ausbruch und verschärfte sich von Jahr zu Jahr. In einem Gefecht bei Tisens erlitten die Eppaner eine Niederlage, wodurch eine kurze Kampfpause eintrat.  In den bewohnbaren Räumen wohnt der Baumann des Grafen Enzenberg, der dort von April bis Oktober eine schlichte Gastwirtschaft führt. Die Burg ist frei zugänglich, für die Besichtigung der Kapelle wende man sich an den Baumann. Erreichbar ist die Burg von St. Pauls über Missian (Fahrweg bis zu den Unterhauserhöfen, Mark. 9, dann Fußweg 30-50 Min.), oder auch von der Ruine Boymont oder von Perdonig her. Die Ruine Hocheppan ist Zweifellos einer der Höhepunkte der Ritterromantik in Südtirol. Die Burg ist jederzeit zu besichtigen. Eine bescheidene Gastwirtschaft lädt zum verweilen ein.  (PS. Mittwoch Ruhetag - die Burg ist geschlossen)
Weit ober Missian auf steilen Felswänden ragt die “Wehr- und Trotzburg” in den Himmel. Zwischen 1964 und 1967 wurde die Anlage  renoviert.  Erreichbar ist die Burg von St. Pauls über Missian (Fahrweg bis zu den Unterhauserhöfen, Mark. 9, dann Fußweg 30-50 Min.), oder auch von der Ruine Boymont oder von Perdonig her. Eine der eindrucksvollsten Burganlagen Südtirols befindet sich weit oberhalb von Missian. An steiler Felswand prangt das Schloss Hocheppan. Über die einstige Zugbrücke geht es in die Burg. Die Eppaner lagen in einer Dauerfehde mit den Tiroler Grafen. Aber erst der Überfall auf päpstliche Legaten brach ihnen das Genick.