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Das Etschtal von Meran bis zur Salurner Klause, das Überetsch, den Bozner Talkessel und angeblich 36 Burgen kann man von dieser ideal gelegenen, trutzigen Ruine überblicken. Die Burg war im frühen 12. Jh. errichtet worden. Faszinierend sind die um 1200 entstandenen Fresken in der noch gut erhaltenen Burgkapelle, darunter ein Bild mit einer sympathischen »Knödelfresserin«.Erbaut von Ulrich II von Eppan circa um 1153, der in Feindschaft mit dem Bistum Trient und den Grafen von Tirol lebte. Als seine Söhne Friedrich und Heinrich von der Haderburg aus eine päpstliche Gesandtschaft, welche unter dem Schutze von Kaiser Barbarossa stand, überfielen, schickte der Kaiser eine Strafexpedition unter der Führung des bayrischen Herzogs Heinrich den Löwen nach Eppan. 
Die Burgen Südtirols, von Marcello Caminiti, Manfrini Verlag  Südtiroler Burgen und Schlösser, von Wolftraud de Concini, Alpina Verlag KG Terlan (BZ)  Die Kunstdenkmäler Südtirols, von Josef Weingartner, Band 2, Athesia-Tyrolia Verlag  Südtiroler Burgenwanderungen, von Hanspaul Menara, erschienen im Athesia Verlag Eppan - Kunst und Architekturführer, von Leo Andergassen, Gemeinde Eppan Südtiroler Gebietsführer Nr 10, Eppan an der Weinstrasse, von Bruno Mahlknecht, Athesia Verlag Burgen Schlösser und Ansitze  in Eppan, von Bruno Mahlknecht, Verkehrsamt Eppan
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Weit ober Missian auf steilen Felswänden ragt die “Wehr- und Trotzburg” in den Himmel. Zwischen 1964 und 1967 wurde die Anlage  renoviert.  Erreichbar ist die Burg von St. Pauls über Missian (Fahrweg bis zu den Unterhauserhöfen, Mark. 9, dann Fußweg 30-50 Min.), oder auch von der Ruine Boymont oder von Perdonig her. Erbaut von Ulrich II von Eppan circa um 1153, der in Feindschaft mit dem Bistum Trient und den Grafen von Tirol lebte.