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Das Etschtal von Meran bis zur Salurner Klause, das Überetsch, den Bozner Talkessel und angeblich 36 Burgen kann man von dieser ideal gelegenen, trutzigen Ruine überblicken. Die Burg war im frühen 12. Jh. errichtet worden. Faszinierend sind die um 1200 entstandenen Fresken in der noch gut erhaltenen Burgkapelle, darunter ein Bild mit einer sympathischen »Knödelfresserin«.Erbaut von Ulrich II von Eppan circa um 1153, der in Feindschaft mit dem Bistum Trient und den Grafen von Tirol lebte. Als seine Söhne Friedrich und Heinrich von der Haderburg aus eine päpstliche Gesandtschaft, welche unter dem Schutze von Kaiser Barbarossa stand, überfielen, schickte der Kaiser eine Strafexpedition unter der Führung des bayrischen Herzogs Heinrich den Löwen nach Eppan. 
 Die Fresken der Burgkapelle gehören zu den besterhaltenen Bildern Tirols.  Auf Innen- und Außenwänden sind Szenen aus dem Leben Jesus und der Apostel sowie weitere biblische Szenen, wie die klugen und die törichten Jungfrauen, abgebildet.    Die Mittelalterliche Trutzburg der Grafen von Eppan beeindruckt auch als Ruine heute noch die Besucher. Vor allem die Burgkapelle mit den 800 jährigen Fresken ist bei Kunstliebhabern aus aller Welt einen Besuch wert. Wer ein Gespür dafür hat wird auch hier noch matt das Herz der Burg pochen hören.  Die Kapelle wurde 1131 geweiht. Sie besteht aus einem kryptaähnlichen Unterbau und einer flachgedeckten Oberkirche mit drei halbrunden Apsidennischen. Die Kapelle ist sowohl innen wie auch außen mit Fresken geschmückt. Die bekannteste davon ist die "Knödelmadonna". (links)  Die Freskos mit mit zahlreichen Details geschmückt, wie die Szene von Christi Geburt mit eben dieser Frau, die mit einem Schwert, oder Messer einen Tiroler Knödel aufspießt. Der Maler dieser Fresken ist unbekannt, aufgrund des byzantinischen Einflusses in der Gestaltung der Fresken nimmt man jedoch an, daß er im ostkirchlichen oder zumindest venezianischen (einem byzantinischen Einflußzentrum in Mitteleuropa) Raum ausgebildet wurde. Die nördliche Außenwand hält in einem überaus interessanten Fresko eine Jagdszene fest. Die Legende von Dietrich von Bern als wilden Jäger, vom Gotenkönig Theoderich, der auf der Hirschjagd den höllischen Mächten verfiel. Man erblickt einen von Hunden gehetzten Hirsch, hinter ihm jagt Dietrich von Bern auf einem weissen Schimmel mit gespanntem Bogen und im Hintergrund der höllische Rachen, der Teufel. Im Inneren der Kapelle finden sich Szenen aus dem alten und neuen Testament. Über den Apsiden und auf die Seitenwände übergreifend, ist Christus als Weltenrichter zwischen deb zwölf Aposteln thronend dargestellt. Alle Wände der Kapelle sind mit Fresken überzogen Am bekanntesten ist der Freskoabschnitt der die Geburt Christi zeigt und darunter die Knödelessende Magd. Die sehr gut erhaltene Burgkapelle birgt im Inneren einen Freskenzyklus, der zu den besterhaltensten Tirols zählt. Die romanische Fresken aus dem 13. Jahrhundert.
Weit ober Missian auf steilen Felswänden ragt die “Wehr- und Trotzburg” in den Himmel. Zwischen 1964 und 1967 wurde die Anlage  renoviert.  Erreichbar ist die Burg von St. Pauls über Missian (Fahrweg bis zu den Unterhauserhöfen, Mark. 9, dann Fußweg 30-50 Min.), oder auch von der Ruine Boymont oder von Perdonig her. Alle Wände der Kapelle sind mit Fresken überzogen Am bekanntesten ist der Freskoabschnitt der die Geburt Christi zeigt und darunter die Knödelessende Magd. Der Maler dieser Fresken ist unbekannt, aufgrund des byzantinischen Einflusses in der Gestaltung der Fresken nimmt man jedoch an, daß er im ostkirchlichen oder zumindest venezianischen (einem byzantinischen Einflußzentrum in Mitteleuropa) Raum ausgebildet