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Als die Meraner Märkte vom 13. bis zum 16. Jahrhundert viele Kaufleute anzogen, wickelte sich über den Jaufenpass ein lebhafter Handelsverkehr zwischen Passeiertal und Brennerweg ab.  Zu seiner Sicherung wurde 1300 diese Burg errichtet, die einst recht ausgedehnt war.
Am besten erhalten hat sich der Bergfried. Heute ist die Ruine saniert und kann jederzeit besichtigt werden. Die ausgedehnte, aber völlig verfallene Burg liegt hinter St. Leonhard in Passeier auf einem steilen Waldhügel. Sie umfaßt einen langen Torweg mit Zwinger, mehrere Wohntrakte und den fünfgeschossigen Bergfried, der aber nur zuunterst regelmäßigere Steinlagen und im 2. Stock ein ursprüngliches Fenster mit Seitensitzen und drei Stufen aufweist.
1300 wurden die Brüder Konrad, Niklas und Friedrich von Passeier mit dem Turm am Jaufen belehnt, den die bis dorthin nur in kleinen Dorfedelsitzen hausenden Herren von Passeier wohl erst um diese Zeit erbaut haben.

 
Dass der Hügel der Jaufenburg bereits zu vorgeschichtlichen Zeiten besiedelt war, davon zeugen Tonscherben und Münzfunde.

 

 

 

  Die Jaufenburg im Passeiertal

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