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Auf dem Hügel von Kastelruth, der wohl schon eine prähistorische Befestigung trug und davon den Namen erhielt, erbauten die bereits im 11. Jh. erwähnten Herren von Kastelruth, brixnerische Ministerialen, im 12. Jh. eine Burg. Sie wurde 1262 von Bischof Bruno gebrochen, aber dann wiederhergestellt.  1675 ließen die Herren von Kraus die Ruine abtragen, den Burghügel ebnen und gestalteten ihn zu einem Kalvaarienberg aus. Dabei blieb ein kurzes Stück Ringmauer und der zu einer Kapelle umgeewandelte untere Teil des Bergfrieds bestehen, der regelmäßige Steinlagen und geebuckelte Eckquadern aufweist.
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Auf dem Kofl steht noch der Bergfried und einige Teile der Ringmauer.  Es sind in den Turm zwei Kapellen eingebaut worden. Die Burg entstand wahrscheinlich um 1200. Kriegerische Auseinandersetzungen, in welche die Herren von Aichach, die Herren von Kastelruth, der Brixner Fürstbischof und selbst der große Meinhard II. verstrickt waren, setzten der Burg sehr zu. Aus zwei Nischen am ehemalige Bergfried schauen heute zwei römische Kaiser. Dies hier ist Kaiser Tiberius. Unter seiner Herrschaft wurde Jesus gekreuzigt. Im 17. Jh. legten die Herren von Kraus hier einen Kalvarienberg an. In dem ehemaligen Bergfried  der Burg Kastelruth wurden zwei Kapellen eingebaut. Was von der Burg im 17. Jh. noch übrig war, wurde bei der Anlage des Kalvarienberges weitgehend zerstört. Am zentralen Punkt des Kastelruther Kofels befindet sich der Kaiserjubiläumsbrunnen. Dabei handelt es sich um ein Habsburgerdenkmal, welches im Jahr 1908 zum 60jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Josef I. errichtet wurde. Im Jahr 1908 zum 60jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Josef I. errichtet. Im Jahr 2007 wurde der Kaiserjubiläumsbrunnen auf Initiative des Verschönerungsvereins erneut restauriert. Seitdem zeigt sich der Brunnen wieder in seiner Pracht. Burgruine am Kofl - Eingangsbereich. Nach den Kriegen unter Meinhard II. setzte auf der Burg ihr Niedergang ein. Und dann nagte der Zahn der Zeit an ihr, bis sie großteils  abgebrochen wurde. Im Inneren der Anlage befinden sich heute noch zwei gut erhaltene Kapellen. Eine Kapelle ist dem heiligen Kajetan und eine dem heiligen Antonius gewidmet.Das Bild zeigt links den Bergfried und rechts den Jubiläumsbrunnen. Am zentralen Punkt des Kalvarienberges befinden sich noch die Teile Turms, der zum Kastelruther Schloss gehört haben soll. Von dem Schloss ist heute jedoch nichts mehr zu sehen.  Jedoch hat das damals „zerfallene Schloss“ dem Ort Kastelruth seinen Namen gegeben, der sich aus dem Lateinischen „Castellum Reptum“ ableitet. Hier sieht man Reste der Ringmauern. Der Koflkreuzweg. Vom Dorfplatz bzw. dem Krausplatz führt ein kurzer und steiler Weg auf den so genannten Kalvarienberg, oder wie eben die Kastelruther diese Anhöhe nennen, auf den Kofel Zahlreiche kleine Kapellen, die mit holzgeschnitzten, nahezu lebensgroßen Figuren bestückt sind, lassen das damalige Ereignis nochmals lebendig werden. Auf der Kalvarienberganlage ist der Leidensweg von Jesus Christus beeindruckend nachgestellt.
Der noch zumindenst als Rest vorhandene und unverrückbar dastehende Bergfried widersetzte sich offenbar der entgültigen Zerstörung. Und so ist er, zusammen mit dem Resten der einstigen Ringmauer , zwar der letzte, aber immer noch ein beeindruckender Zeuge jener Burg, die offenbar als Nachfolgerin früherer Bauten den Kastelruther Kofel krönteUnd so wird auf dem Kastelruther Kofel wieder Geschichte lebendig, auch wenn sich dieser Kofel nach Außen hin nur als unbedeutender Waldhügel ausgiebt. Wenn Sie lieber Leser einmal in Kastelruth weilen besuchen Sie den “Kastelruther Kofel”
Auf dem Hügel von Kastelruth, der wohl schon eine prähistorische Befestigung trug und davon den Namen erhielt, erbauten die bereits im 11. Jh. erwähnten Herren von Kastelruth Der Name Castelruptum erscheint zum ersten Male in einer Urkunde der Jahre 928 bis 987, in der Bischof Albuin von Brixen mit dem Bischof Eticho von Augsburg Kircheneinkünfte austauscht