Copyright © August  2014 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber.       mail - adolf.sparber@chello.at
Auf dem Hügel von Kastelruth, der wohl schon eine prähistorische Befestigung trug und davon den Namen erhielt, erbauten die bereits im 11. Jh. erwähnten Herren von Kastelruth, brixnerische Ministerialen, im 12. Jh. eine Burg. Sie wurde 1262 von Bischof Bruno gebrochen, aber dann wiederhergestellt.  1675 ließen die Herren von Kraus die Ruine abtragen, den Burghügel ebnen und gestalteten ihn zu einem Kalvaarienberg aus. Dabei blieb ein kurzes Stück Ringmauer und der zu einer Kapelle umgeewandelte untere Teil des Bergfrieds bestehen, der regelmäßige Steinlagen und geebuckelte Eckquadern aufweist.
Home Ruine Kastelruth Tourismus Links
Die urkundlich 982 als de loco Castelorupto bezeugte Siedlung war noch bis ins 14. Jh. vorwiegend von ladinischen Bauern bewohnt (Huter).   Die Gegend ist uralter Siedelboden, durch zahlreiche Urzeitstationen bestätigt; Innerebner verzeichnet deren 23 nachgewiesene, von denen einige heute noch, auch für den Laien, deutlich zutage treten  Kern des heutigen Dorfes ist der in diesem Zusammenhang zu nennende »Kofel«, der ursprünglich eine Wallburg getragen hat (Fund eines latènezeitlichen Eisenhelms) und später ein römisches Castellum, das in den Grenzkämpfen zwischen Bayern und Langobarden zerstört wurde.  Daher der Name, aus Castellum ruptum. Die hier und auf den Schlössern Aichach,  Salegg und Hauenstein ansässigen Brixner Ministerialen sind urkundlich um 1050 als Herren von Kastelruth nachgewiesen.  Die Burg Kastelruth ging um 1272 als Lehen von Brixen an Meinhard II. von Tirol über und ist zwischen 1406 und 1650 Pfand der Herren von Wolkenstein, später der Kraus von Sala, deren Name heute noch im Volk weiterlebt  Die Herren von Kastetruth, Vasallen des Fürstbischofs von Brixen, hatten am Beginn des im 12. Jahrhunderts oberhalb der Dorfsiedlung Kastelruth am sogenannten Kofel eine grosse Burg erbaut. Sie dürfte auf den Resten einer prähistorischen Wehranlage errichtet worden sein. Auf dieser Anhöhe, die seit uralten Zeiten besiedelt war, hatten die Räter etwa tausend vor Christus eine ihrer über das ganze Eisackgebiet ausgebreiteten Wallburgen errichtet.  Fürstbischof Bruno von Brixen brach 1262 die Burg. Sie wurde von Meinhard II. in der Folge wieder aufgebaut. Um 1675 errichtete Georg von Kraus eine Kalvarienberganlage, die sogenannten Kofelkapellen, an der Stelle der einstigen Burg. Dabei wurde der alte Bergfrit, von dem noch zwei Geschosse erhalten waren, einbezogen und in ihm zwei Kapellen eingebaut. Vom Dorfplatz bzw. dem Krausplatz führt ein kurzer und steiler Weg auf den so genannten Kalvarienberg, oder wie eben die Kastelruther diese Anhöhe nennen, auf den Kofel. Dort oben angekommen, hat man einen herrlichen Blick über Kastelruth mit seinem imposanten Kirchturm und dem Santner- und Schlernmassiv.  Man kann die Kofelkapellen mit den spärlichen Burgresten besichtigen.
Am zentralen Punkt des Kalvarienberges befinden sich noch die Teile Turms, der zum Kastelruther Schloss gehört haben soll. Von dem Schloss ist heute jedoch nichts mehr zu sehen.  Das „zerfallene Schloss“  hat dem Ort Kastelruth seinen Namen gegeben. Am zentralen Punkt des Kastelruther Kofels befindet sich der Kaiserjubiläumsbrunnen. Dabei handelt es sich um ein Habsburgerdenkmal, welches im Jahr 1908 zum 60jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Josef I. errichtet wurde. Auf dem Hügel von Kastelruth, der wohl schon eine prähistorische Befestigung trug und davon den Namen erhielt, erbauten die bereits im 11. Jh. erwähnten Herren von Kastelruth Der Name Castelruptum erscheint zum ersten Male in einer Urkunde der Jahre 928 bis 987, in der Bischof Albuin von Brixen mit dem Bischof Eticho von Augsburg Kircheneinkünfte austauscht