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Auf dem Hügel von Kastelruth, der wohl schon eine prähistorische Befestigung trug und davon den Namen erhielt, erbauten die bereits im 11. Jh. erwähnten Herren von Kastelruth, brixnerische Ministerialen, im 12. Jh. eine Burg. Sie wurde 1262 von Bischof Bruno gebrochen, aber dann wiederhergestellt.  1675 ließen die Herren von Kraus die Ruine abtragen, den Burghügel ebnen und gestalteten ihn zu einem Kalvaarienberg aus. Dabei blieb ein kurzes Stück Ringmauer und der zu einer Kapelle umgeewandelte untere Teil des Bergfrieds bestehen, der regelmäßige Steinlagen und geebuckelte Eckquadern aufweist.
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Die Nörggelen von Kastelruth Vom Burgberg in Kastelruth aus führt ein unterirdischer Gang nach Fleims, den die Nörggelen gegraben haben. Noch jetzt soll das Eingangsloch in Kastelruth sichtbar sein. Öfters, sahen die Leute die Nörggelen durch dieses Loch aus- und einschlüpfen. Die alten Rittersleute kegeln Am Schloßberg oder Kalvarienberg in Kastelruth, dem sogenannten Kofel, befindet sich unter dem Einfang ein ebener, schattiger Platz, den man den »Kegelplatz« nennt. Auf diesem liegen neun goldene Kegel und zwei silberne Kugeln vergraben. Wenn man um Mitternacht hinauf zum Kofel geht, so kann man oft die alten Rittersleute auf dem Kegelplatz kegeln sehen. Der Rundweg Es ist kein Zufall, dass der Kofel den Beinamen hat, der an die einstige Hinrichtungsstätte Jesu Christi am Berg Golgatha erinnert. Denn auf der Kalvarienberganlage ist der Leidensweg von Jesus Christus beeindruckend nachgestellt. Zahlreiche kleine Kapellen, die mit holzgeschnitzten, nahezu lebensgroßen Figuren bestückt sind, lassen das damalige Ereignis nochmals lebendig werden. Um den gesamten Kalvarienberg führt ein ziemlich ebener Rundgang, der sich auch für einen gemütlichen Spaziergang eignet. Während dieses Rundgangs hat man auch auf einige Dörfer, die zur Marktgemeinde Kastelruth gehören, einen schönen Blick. So kann man vom Rundweg aus auch einmal auf die Dörfer Tisens und Tagusens sehen. Vom Dorfplatz bzw. dem Krausplatz führt ein kurzer und steiler Weg auf den so genannten Kalvarienberg, oder wie eben die Kastelruther diese Anhöhe nennen, auf den Kofel. Dort oben angekommen, hat man einen herrlichen Blick über Kastelruth mit seinem imposanten Kirchturm und dem Santner- und Schlernmassiv
1675 ließ Georg Kraus das vom Verfall überlassene Schloss niederreißen und aus diesen Trümmern die Kapellen der Kalvarienberganlage errichten. Am  Kalvarienberg befinden sich noch die Teile Turms, der zum Kastelruther Schloss gehört haben soll. Von dem Schloss ist heute jedoch nichts mehr zu sehen. Jedoch hat das damals „zerfallene Schloss“ dem Ort Kastelruth seinen Namen gegeben. Auf dem Hügel von Kastelruth, der wohl schon eine prähistorische Befestigung trug und davon den Namen erhielt, erbauten die bereits im 11. Jh. erwähnten Herren von Kastelruth Der Name Castelruptum erscheint zum ersten Male in einer Urkunde der Jahre 928 bis 987, in der Bischof Albuin von Brixen mit dem Bischof Eticho von Augsburg Kircheneinkünfte austauscht