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Die wichtige, einst Haslach genannte Straßensperre reicht ins 13. Jh. zurück. Die heute noch aufrecht stehenden Ruinen zweier Tortürme, einiger Wohngebäude, der Zollstätte und vom Berghang bis herab zur Rienz ziehender Wehrmauern stammen aus der Zeit Herzog Sigmunds des Münzreichen. An der Außenwand des östlichen Torturms, ober der rundbogigen Durchfahrt, erkannte man Reste eines Wandgemäldes mit den Wappen Österreichs und Tirols aus dem Ende des 15. Jh.s. 1472 wurde in Haslach eine Kapelle geweiht. Die Klause, durch deren Ruinen heute noch die Pustertaler Straße führt, wurde in den Franzosenkriegen 1809 niedergebrannt. 
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Bis vor wenigen Jahren führte der gesamte Verkehr ins Pustertal durch diese schmale Klause. Heute ist die Burg mustergültig restauriert. Das Bild zeigt die Blickrichtung talauswärts. Dieses östliche Tor wird "Vintler Tor genannt. Die Sperrmauer die weit in den Hang hinaufgeht wird von einem Rundturm beendet. Die Mühlbacher Klause ist mehr als eine bloße Zollstation und sah manches Gefecht. So wurde die Klause noch in den Bauernkriegen 1526 vergeblich belagert. Der obere Rundtirm ist begehbar. Die Burganlage ist gegliedert in einen oberen befestigteren und einen unteren, ehemals bewohnten, bewirtschafteten Teil. Im oberen Teil ist nur mehr der linke Rundturm erhalten Der starke westliche Torturm war mit einer Zugbrücke geschützt. Man kann sich heute kaum vorstellen, dass durch diese Burganlage bis vor kurzem das gesamte Verkehrsaufkommen ins Pustertal führte Blick ins Innere des mäctigen "Kaisertiurms" durch den das Vintler Tor führt. In den Kämpfen um 1809 (Tiroler Erhebung gegen die bayrische Besatzung) wurde die Sperre sehr stark beschädigt und nicht wieder aufgebaut Dieser Ruinenteil in dem das Kreuz steht war einst die Burgkapelle. An der durch die Anlage führenden Straße befinden sich die Reste einer Kapelle (der Dreifaltigkeit gewidmet) und ein Zahlstein. Im oberen Rundturm ist der typische Fenstersitz in den Meterdicken Mauern. In der  Folge wurde die Ruine an Mühlbacher Bürger verkauft und als „Steinbruch“ verwendet. Vor allem die inneren Bauteile  und das Holz der Ruine verwendet. Blick in die Klausendurchfahrt in Richtung Talauswärts. Die Klause wurde aber dennoch nie abgerissen, auch wenn sie den regen Verkehr ins Pustertal oftmals eher behinderte, denn die Staatsstraße führte durch die Klause. Blick auf das Vintler Tor von der Innenseite, die Glasplatten bringen Licht in das kleine Museum. Hier am untersten Teil der Burg waren die Diensträume der Zollbeamten untergebracht. Blick auf die Mauern der Ruine die auch heute noch einen respektablen Eindruck vermittelt. Im unteren Teil ist das Parterre des Zollgebäudes erhalten, worin sich Schmiede und Stallungen befunden haben Auch an der Ostseite ist ein Graben angebracht. Der Rundturm ganz oben wurde beim Eisenbahnbau abgebrochen. Erst der Bau einer neuen Straße und deren Verlegung außerhalb  erlaubte die Restaurierung. Am sogenannten Kaiserturn sieht man noch Reste des Kaiserwappens. Versuche die Klause nsch 1815  zu erneuern, scheiterten immer wieder an ihrer relativen Bedeutungslosigkeit, da sie sich ja seit 1500 inmitten des Landes Tirol befand.
Die um 1269 nahe dem Ort Mühlbach errichtete und zwei Jahrhunderte später einen halben Kilometer weiter östlich von Neuem angelegte Burg, hatte die Aufgabe einer Zollstätte und schloß das Tal vollständig ab, Bauherr der Gründungsanlage war Konrad von Rodank, ein Ministerialer der Grafen von Tirol. Leidtragender der Gründung war vor allem der Bischof von Brixen, da sie in seinem Einflußbereich zugunsten der Grafen verkleinerte. Der Neubau der Klause erfolgte um 1460 auf Veranlassung von Herzog Sigisnund dem Münzreichen. Die Klause ist eine annähernd rechteckige Anlage, die den Hang bis zum früheren Talgrund absicherte. Oberhalb der Burg reicht eine Sprerrmauer weit in den Hang hinauf.
Die Mühlbacher Klause stellt den westlichen Eingang zum Pustertal dar. Die Klause wurde einst als Festung und Zollstation genutzt. Die Mühlbacher Klause war als Mehrzweckanlage konzipiert, die nicht nur eine Zollstätte beherbergte, sondern darüber hinaus Wohnzwecke erfüllen musste und als wehrhafte Talssperre diente.