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Die wichtige, einst Haslach genannte Straßensperre reicht ins 13. Jh. zurück. Die heute noch aufrecht stehenden Ruinen zweier Tortürme, einiger Wohngebäude, der Zollstätte und vom Berghang bis herab zur Rienz ziehender Wehrmauern stammen aus der Zeit Herzog Sigmunds des Münzreichen. An der Außenwand des östlichen Torturms, ober der rundbogigen Durchfahrt, erkannte man Reste eines Wandgemäldes mit den Wappen Österreichs und Tirols aus dem Ende des 15. Jh.s. 1472 wurde in Haslach eine Kapelle geweiht. Die Klause, durch deren Ruinen heute noch die Pustertaler Straße führt, wurde in den Franzosenkriegen 1809 niedergebrannt. 
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 Die Mühlbacher Klause ist mehr als eine bloße Zollstation und sah manches Gefecht. So wurde die Klause noch in den Bauernkriegen 1526 vergeblich belagert. Durch Kämpfe im Jahre 1703 (Spanischer Erbfolgekrieg) und 1809 (Tiroler Erhebung gegen die bayrische Besatzung) wurde die Sperre sehr stark beschädigt und nicht wieder aufgebaut. Unter den Trümmern der Haslacher Klause bei Mühlbach soll ein Schatz vergraben sein. Einmal machten sich des Nachts drei Bauernburschen auf den Weg dahin und trugen einen Sack mit sich, um das Gold hineinzutun. Als sie an die rechte Stelle gekommen zu sein glaubten, fingen sie an zu graben und sagten dabei den auswendig gelernten Zauberspruch auf. Aber es wollte kein Schatz zum Vorschein kommen. Nur auf einen Menschenschädel stießen sie, und einer der Burschen sagte übermütig: »O du armseliger Schatzhüter, du rührst auch keinen Zahn mehr in diesem Bettelloch!« und kegelte den Schädel mit dem Fuß verächtlich auf die Seite. Die Burschen gingen nun, ohne einen Schatz gefunden zu haben, nach Hause und legten sich schlafen.      Auf einmal klopfte es an die Tür der Schlafkammer, und als der Bursche, welcher den Schädel beiseite gestoßen hatte, auftat, stand ein Geist vor ihm, der eben denselben Schädel aufhatte, und grinste ihn entsetzlich an. Der Bursche schlug die Tür augenblicklich wieder zu und kroch voll Entsetzen unter die Decke. Am Morgen, als man ihn wecken wollte, aber war er tot. Die ursprüngliche Klause befand sich circa 600 m westlich des heutigen Standortes und bestand aus einer lang gezogenen Sperrmauser sowie zwei Türmen. Die Alte Klause war gemäß dem gängigen Muster der mittelalterlichen Talsperren gebaut worden. Das Baumaterial bestand aus gleich großen, nur in geringem Maße bearbeiteten Bachsteinen, die regelmäßig verlegt wurden. Aufzeichnungen über die Alte Klause versiegen im Jahre 1340
Die Mühlbacher Klause stellt den westlichen Eingang zum Pustertal dar. Die Klause wurde einst als Festung und Zollstation genutzt. 1992 führte noch der gesamte Verkehr in und aus dem Pustertal durch die Ruine Im Tageslicht präsentiert sie sich imposant und eindrucksvoll – nachts ragt sie geheimnisvoll aus der Landschaft. Die geschichtsträchtige Ruine lädt zu einer Zeitreise in die Geschichte des Landes ein. Die Mühlbacher Klause stellt den westlichen Eingang zum Pustertal dar. Die Klause wurde einst als Festung und Zollstation genutzt. Die Mühlbacher Klause war als Mehrzweckanlage konzipiert, die nicht nur eine Zollstätte beherbergte, sondern darüber hinaus Wohnzwecke erfüllen musste und als wehrhafte Talssperre diente.